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Archive for the ‘Kaffeeröstereien’ Category

Frankfurt am Main, 09.06.2016. „Eintracht Frankfurt Kaffee“ und „Eintracht Frankfurt Espresso“ heißen die neuesten Kaffeespezialitäten der SGE, hergestellt von der Kaffee-Manufaktur ‚Frankfurter Kaffeerösterei‘.
Inspiration für die Geschmacksnuancen waren nach Angaben der Frankfurter Kaffeerösterei die gelebten Werte des Traditionsvereins und die Lebendigkeit seiner Heimat – der Mainmetropole Frankfurt. Die Spezialröstungen sollen unter Verwendung bester Rohstoffe mit klassischer Technik traditionell hergestellt sein, so Peter Gerigk, Inhaber der Frankfurter Kaffeerösterei, geborener Frankfurter und Kaffee-Enthusiast.

EF-Kaffee-ShopDer Eintracht Frankfurt Kaffee und Espresso sind im Geschmack aromatisch und lebendig, stark und kräftig wie der Adler, der Verein und Stadt symbolisch verbindet.“ Nicht nur für die SGE-Fans sind so exklusive Kaffeespezialitäten entstanden. Die Verpackungen der Spezialröstungen sind mit dem Vereinslogo der Eintracht passend gestaltet. Den Eintracht Frankfurt Espresso ziert ein Portrait des Steinadlers Attila, dem imposanten Eintracht-Maskottchen – von einem Frankfurter Künstler gemalt – aus dem Fundus des Eintracht Museums.

Auch Eintracht Frankfurt Vorstandsmitglied Axel Hellmann soll sich über die Erweiterung des Produktportfolios der Eintracht freuen: „Unsere Kollegen der Merchandising Abteilung sind ständig auf der Suche nach neuen kreativen Ideen, um die Marke und Markenwerte von Eintracht Frankfurt auf passende Fanartikel zu transportieren. Umso mehr freue ich mich, dass wir nun auch mit einem Frankfurter Unternehmen zusammenarbeiten, dessen Produkte durch ausgezeichnete Qualität bestechen.

EF-Espresso-ShopDer Eintracht Frankfurt Kaffee und Espresso wird als 250 und 500 Gramm-Packung angeboten – offizieller Verkaufsstart war der 30.05.2016. Der Verkauf erfolgt über die Fanshops und den Online-Fanshop von Eintracht Frankfurt (eintracht.de/shop), über die Verkaufsstellen und den Onlineshop der Frankfurter Kaffeerösterei (frankfurter-kaffeeroesterei.de) sowie über ausgewählte Handelspartner. In den eigenen Café-Bars der Frankfurter Kaffeerösterei in der Frankfurter Kleinmarkthalle und in Frankfurt Kalbach werden beide SGE-Röstungen natürlich ebenfalls verfügbar sein.

Die Frankfurter Kaffeerösterei verwendet nach eigenen Angaben nur ausgesuchte Rohprodukte für ihre Kaffeespezialitäten und setzt beim Einkauf in den weltweit renommierten Anbaugebieten grundsätzlich auf Fair-Trade.

 

Über Frankfurter Kaffeerösterei:
PG-RoesterPeter Gerigk leitet als unternehmerischer und kreativer Kopf seit 1999 die inhabergeführte Unternehmensgruppe, zu der neben dem Espresso Store und der Barista Accademia seit 2010 auch die Frankfurter Kaffeerösterei gehört. Die exklusiven Kaffeeprodukte werden in den eigenen Räumlichkeiten im Norden Frankfurts mit ausgesuchten Rohstoffen auf traditionelle und schonende Weise im klassischen Trommelröster produziert. Ebenso sind die bekömmlichen Kaffeespezialitäten in Bio-Qualität und entkoffeiniert erhältlich. Darüber hinaus betreibt das Unternehmen eigene Café-Bars, beispielsweise in der Frankfurter Kleinmarkthalle und in der neuen Niederlassung in Frankfurt-Kalbach.

 

Bild-und Textquellen: Frankfurter Kaffeerösterei

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Die Farm El Injerto in Guatemala hat vor wenigen Tagen die nationale Cup of Excellence Auktion 2013 gewonnen. Deren Ernte wird nun am 19.06.2013 versteigert.

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Sechs Varietäten von der berühmten guamaltekischen Farm El Injerto

El Injerto gilt als eine der berühmtesten und besten Kaffee-Farmen.
Bei der Versteigerung 2012 wurde eine ihrer Roh-Kaffees (Varietät: Mocca) für $500.50 pro amerikanisches Pfund verkauft. Eine der höchsten Preise, die je für Kaffee bezahlt wurden.
El Injerto ist seit 1874 im Besitz der Familie Aguirre und gewann mit ihren Kaffees bereits den ersten Platz bei der Guatemala Cup Of Excellence im Jahr 2006, 2008, 2009, 2010 und eben 2012.

Die Farm liegt in La Libertad, in der Spezialitätenkaffee-Region Huehuetenango. Ganz im Westen des Landes. Huehue ist die am höchsten gelegene und die trockenste Kaffee-Region in Guatemala – ohne Vulkane.

Dank der trockenen und heißen Winde, die aus Mexiko herüberwehen, ist die Region vor Frost geschützt. So kann hier Kaffee in einer Höhe von 2.000 m (ü.d.M.) angebaut werden. Je höher der Anbau, desto länger das Wachstum, desto härter die Bohne, desto besser die Qualität. Hauptsächlich werden in dieser Region Bourbon, Caturra und Catuai angebaut. Die Ernte erfolgt sogar bis spät in den April hinein.

Durch die großen Entfernungen muss nahezu jede Farm in dieser Region ihren Kaffee selbst weiterverarbeiten. Glücklicherweise gibt es dort eine Unzahl von Flüssen und Bächen, so dass eine Nassaufbereitung kein Problem darstellt.

Kiduk Reus, Co-Owner von der Berliner Rösterei Bonanza, besuchte die El Injerto Farm im März 2013 und organisierte Samples der aktuellen Ernte.

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Kiduk Reus, Co-Owner von Bonanza Coffee Roasters in Berlin

Aus der Ernte 2013 hat Kiduk Reus verschiedene Varietäten (Pacamara, Maragogype, Yellow Catuai, Geisha und Bourboncito) nur von dieser Farm mitgebracht.

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El Injerto Varietäten auf dem Cupping Table (Pacamara, Maragogype, Yellow Catuai, Geisha und Bourboncito)

Auf Einladung der Berlin Coffee Society (BCS) sollten die samples beim BCS-Mitglied Five Elephant Coffee & Cake verkostet werden. BCS ist eine kleine Gruppe Berliner Independent Coffee Shops, die mit viel Engagement und Kompetenz dazu beitragen, die Berliner Kaffee Szene zu verbinden.

Alle Varietäten kamen also aus der gleichen Erde, aus der gleichen Anbauhöhe und aus dem gleichen Microklima.

Vor 2 Tagen wurden sie nun von Bonanza schonend geröstet. Und nun bei Five Elephant für eine Cupping vorgestellt. Pro Varietät wurden zwei Cups (13g/217 ml) vorbereitet.

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Cuppingvorbebereitung – die Spannung steigt…

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Vier Minuten gewartet. Die Kruste aufgebrochen. Geschnuppert.

Vier Minuten gewartet. Die Kruste aufgebrochen. Geschnuppert. Und bei ca. 70 °C Getränketemperatur wurden die Löffel gezückt und das Schlürfen konnte beginnen.

Cupping-Weltmeister Cory Andreen gab sich die Ehre und machte den Anfang.

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Cupping Weltmeister Cory Andreen (links) läutete die Cuppingrunde ein

Für mich war Maragogype sehr speziell mit weinigen Noten. Pacamara war vollmundig, rund, hatte eine wunderbare Süße und lag nicht nur bei mir ganz vorne. Yellow Catuai bestach durch eine feine intensive Säure. Alle Varietäten waren sehr unterschiedlich und schmeckten phantastisch. Eine besondere und eine sehr gelungene Veranstaltung.

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Gelungene Kaffeeverkostung von sechs verschiedenen Varietäten der berühmten guamaltekischen Farm El Injerto

Kompliment an Bonanza und ein ganz besonderes Danke schön gebürte Kris Schackman, Co-Owner von Five Elephant, und seinem Team für seine Gastfreundschaft und sein unermüdliches Engagement für eine perfekte Organisation des Abends.

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Kris Schackman (rechts), Co-Owner von Five Elephant Coffee & Cake

Denn nach dem Cupping war vor dem ersten Berlinvision Kaffee Contest, der gleich im Anschluss folgte. Die Regeln waren einfach, denn es gab kaum welche. Jeweils 2 Teilnehmer bereiteten gleichzeitig einen selbst gewählten Kaffee zu (egal ob Espresso, Brühkaffee oder Signature Drink), der von einer Jury, unter Leitung von Cory Andreen, blind verkostet und nach Präsentation und Geschmack bewertet wurde.

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Erstes Berlinvision Kaffee Contest

Ob es einen Preis für den Gewinner des ersten Berlinvision Kaffee Contests gab, kann ich nicht sagen, denn gegen 22:00 Uhr strich ich die Segel.

Initiator: Berlin Coffee Society
Farm: Finca El Injerto
Hintergrundinfos: $500.50 a Pound for Coffee Beans

©kaffeewacht : Axel R. Bollmann

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Die Deutsche Röstergilde veranstaltet dieses Jahr im Zuge der Fachtagung ein Event: Der Kaffee Campus der Deutschen Röstergilde. Es werden viele Workshops angeboten im Bereich Rösten, Barista & Latte Art, Kaffeeverkostung und verschiedene Zubereitungsarten. An zwei Tagen können sich Unternehmen präsentieren, die sich auf hohe Kaffeequalität spezialisiert haben. Besucher sind Kaffeeröster, Barista, Rohkafeehändler, Kaffeespezialisten und Interessenten.

Ort: Münster
Auf dem Firmengelände der roestbar von Mario Joka (roestbar Münster, Bohlweg 68a, 48147 Münster)

Termin: 11. und 12. Mai 2012;
Freitag: Start 11:00 Uhr – 18:00 Uhr – ab 18.00 Uhr gibt es ein gemeinsames Beisammensein im Innenhof der roestbar. Samstag: Start 10:00 Uhr – 16:30 Uhr

Mehr dazu, unter: Deutsche Röstergilde

Textquelle: Deutsche Röstergilde, Heiko Rehorik

 

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Auftaktveranstaltung von Roasters & Baristi in Hamburg Juli 2011

Auftaktveranstaltung von Roasters & Baristi in Hamburg im Restaurant Trific (Juli/August 2011)

Roasters & Baristi, Hamburg, 1. August 2011
»Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…« heißt es »In der Gemeinschaft der Morgenlandschaft« von Hermann Hesse. Allein in den ersten 14 Tagen brachen weit über 70 Röster und mehr als 50 Baristi aus rund 20 Ländern auf, und reisten zu der norddeutschen Gemeinschaftsinitiative rund um Spezialitätenkaffees, namens »Roasters & Baristi« nach Hamburg.

Das für drei Wochen (15.07. bis 06.08.2011) umgestaltete Restaurant Trific im Eppendorfer Weg war Treffpunkt für die Initiative von 11 deutschen Microlot-Röstern und vielen namhaften Baristi. Veranstalter und Organisatoren waren der rührige Andreas »Pingo« Felsen (Quijote Kaffee Hamburg) und Mario Joka (Röstbar Münster).

Exkurs: Was sind eigentlich Spezialitätenkaffees?

Kaltextraktion eines Tanzania Black Delight Shangri La Estate (weniger Koffein, feine Fruchtnoten nach Sanddorn, Mango und ein Hauch Schokolade)

Kaltextraktion eines Tanzania Black Delight Shangri La Estate (weniger Koffein, feine Fruchtnoten nach Sanddorn, Mango und ein Hauch Schokolade)

 Um einen höheren Standard bei der Kaffeequalität zu erzielen, prägten die Spezialitätenkaffee-Verbände (SCAA, SCAE) den Begriff Spezialitätenkaffee.
Zentrale Anforderungen, die da verkürzt lauten:
Kaffee muss einzigartig im Geschmack sein (komplexe Aromenvielfalt).
Umfassende Beschreibung des Kaffees (Varietät, Herkunft, Anbauhöhe, Erntezeitpunkt, Aufbereitung und Datum der Röstung).
Bestmögliche Weiterverarbeitung, egal ob trocken (natural) oder nass (washed) aufbereitet; bis hin zum Export Processing.
Schonende und aromabildende Röstung.
Zubereitung durch erfahrene Baristi.
Eine entsprechende Definition findet sich auf den Websites der SCAA bzw. SCAE.

Der Gemeinschaftsgedanke wurde erfolgreich eingepflanzt

Andreas »Pingo« Felsen erläutert die Philosophie von Roasters & Baristi

Andreas »Pingo« Felsen (rechts im Bild) erläutert die Philosophie von Roasters & Baristi

Nach dem Vorbild von Coffee Common geht es bei Roasters & Baristi um die Bildung und Pflege einer Gemeinschaft rund um das Thema Spezialitätenkaffee. Hier in Hamburg lagen die Themen beim gemeinschaftlichen Probieren von besonderen Spezialitätenkaffees. Dem fachlichen Austausch untereinander. Die Weitergabe von Informationen durch Spezialitätenkaffee-Experten an die Gemeinschaft der Röster und Baristi und umgekehrt.

Auf Grund des in Deutschland ausgeprägten Konkurrenzdenkens, hier besonders unter den Röstern, war der Gedanke eines kooperativen Events allein schon bemerkenswert. Ergebnis: Es wurde über Röstprofile gesprochen. Die Erfahrungen im Direktimport wurden ausgetauscht. Die Resultate beim Coffeehunting unter den Röstern und mit den Baristi diskutiert u.v.m.
Das liegt an einer neuen Generation, die altersmäßig sehr jung ist (Röster in den 30er Jahren, Baristi in den 20erJahren) und aufgeschlossen ist für neue Wege. Hinzu kommt die eigene Unsicherheit, nicht zu wissen wo man eigentlich steht. Das motivierte viele Teilnehmer, ihre Erfahrungen offensiv auszutauschen
, so Andreas »Pingo« Felsen.

von Röstbar Münster brüht einem HARIO Dripple Ket einen sortenreinen Spezialitätenkaffee aus Tanzania (Black Delight, Shangri La Estate) auf

Mario Joka von Röstbar Münster extrahiert einen sortenreinen Spezialitätenkaffee aus Tanzania (Black Delight, Shangri La Estate) mit einen HARIO V60 Handfilter

Die Welle der sanften Filterbrüh-Methoden (HARIO, AeroPress und Chemex) aus Japan, Australien, Kanada, Skandinavien und England kommend, fand einen starken Widerhall in der anzutreffenden Baristi-Szene.
Viel mehr als das klassische Espressothema wurden die neuen Brühmethoden mit den heller gerösteten Spezialitätenkaffees hier ausprobiert und verkostet
, merkte Felsen an. Die Nachfrage nach Filterkaffee auf Kundenseite ist in den coffeeshops derzeit (noch) sehr gering.  Es gibt aber auch noch wenig Wissen darüber auf der Anbieter-Seite, meinte Felsen. Dazu ein Barista: Wenn man Cranberry- und Peach-Aromen im Filterkaffee verspricht und sie vielleicht auch riechen kann, sie aber im Getränk nicht wieder findet, sind die Gäste enttäuscht.
Das kommentierte Felsen mit den Worten: Sanfte Brühmethoden sind erklärungsbedürftig und müssen in den täglichen Workflow eingebaut werden. Aber man kann optisch viel Aufmerksamkeit inszenieren und es ist in der Coffeeshop-Szene so NEU, dass man sich darüber profilieren kann.

Die Neugierde treibt zum zur Präsentation der saften Brühmethoden

Die Neugierde und ansprechende Optik treibt zur Präsentation der sanften Brühmethoden

Auch die Öffentlichkeit konnte, wenn sie es wollte, sich an diesem fachlichen Austausch in Hamburg beteiligen. Täglich kamen 20 bis 30 neugierige Passanten. Dennoch bewertete Felsen die Resonanz in der Öffentlichkeit als gering. Felsen führte das auf ein noch wenig verankertes Bewusstsein für einen höheren Kaffeequalitätsstandard zurück. Die Begrifflichkeit und die damit verbundenen Anforderungen an Spezialitätenkaffee sind in der  Öffentlichkeit (noch) nicht oder nur sehr wenig bekannt. Dazu kam vielleicht die Hemmschwelle, ein Restaurant zu betreten, das nach außen nicht wie ein Open-Source-Platz wirkte. Und das Sommerloch., meinte Felsen selbstkritisch.

Fazit und Ausblick:

11 Microlot-Röster präsentierten sich mit ihren Kaffees auf der Roasters & Baristi

11 Microlot-Röster präsentierten sich mit ihren Kaffees auf der Roasters & Baristi

Auch wenn die breite Öffentlichkeit wenig Resonanz zeigte, fand die Veranstaltung viel Lob und Anerkennung beim Fachpublikum. Bei Facebook gibt es mittlerweile weit über 2.200 bekennende Freunde (Stand 13. August 2011) für Roasters & Baristi.
Kollegen aus Ländern wie Österreich, Belgien oder die Niederlande waren so bgeistert, dass sie die Idee auch auf ihren Märkten umsetzen möchten, um den Gemeinschafts-Vorteil einzupflanzen.
Es war sehr spannend, befruchtend und gespickt mit vielen interessanten Erkenntnissen. Man hat sich persönlich kennengelernt und konnte seine Vorurteile, zum Beispiel unter den Röstern, abbauen
, meinte Felsen lächelnd.

Ob die Idee des R&B-Gemeinschafts-Events so weiter verfolgt wird, ließ Felsen offen. Vermutlich wird es eher eine regionale Ausrichtung geben. Es gibt auch schon den Gedanken eines open source Projektes in Kooperation mit Computerexperten und Computern, nach dem Vorbild von Common Coffee. Dabei glänzten seine Augen schon wieder.

Jetzt steht für ihn aber die auf Kooperation ausgerichtete Coretto-Messe (2012) und ein X-Roast-Projekt für eine Café-Neugründung in Berlin ganz oben auf der Agenda. Natürlich in Gemeinschaft mit anderen Experten. Oder neuen Kollegen, die alle eingeladen sind, wenn sie etwas beitragen wollen. Das alles hat schon den Anklang einer neuen Bewegung, die ein klein wenig die globale Kaffeewelt verändern kann.Viel Erfolg!

Ankündigung: Der kommende Artikel beschäftigt sich mit dem Vortrag von Inácio Pires Teixeira vom Rohkaffee-Händler InterAmerican, der anlässlich der Roasters & Baristi in Hamburg über die Grundsätze der weltweiten Kaffeewirtschaft referierte. Teixeira dokumentierte u.a. den Gemeinschaftsvorteil am praktischen Beispiel in einigen Ursprungsländern.

© 2011 by Axel R. Bollmann

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Hamburg, Juni 2011. Vom 15. Juli 2011 bis zum 6. August 2011 wird es erstmalig eine gemeinsame Kaffeebar von Röstereien und Baristi geben. Insgesamt präsentieren sich 11 Kaffeeröstereien und Top-Baristi gemeinschaftlich der Öffentlichkeit.
Oliver Trific, Besitzer des gleichnamigen Restaurants, stellt für dieses Konzept sein Restaurant in Hamburg zur Verfügung. National und international erfahrene Baristi werden die Bar betreiben. Dank der Sponsoren können sie die Kaffees auf vielfältige Arten zubereiten. Darüber hinaus gibt es zum Kaffeebar-Betrieb zahlreiche Veranstaltungen zum Thema „Kaffee“, Schulungen und Partys.
Ziel des Projektes „Roasters and Baristi“ ist die Kooperation und die Weiterentwicklung in der Branche der Spezialitätenkaffees.

»Roasters and Baristi« im Restaurant Trific in Hamburg, vom 15.Juli bis 6. August 2011

»Roasters and Baristi« im Restaurant Trific in Hamburg, vom 15. Juli bis 6. August 2011

Die Idee zu dem Projekt „Roasters and Baristi“ entstand während einer Kaffeereise auf Jamaika. Sie stammt von Mario Joka (roestbar Münster) und Andreas Felsen „Pingo“ (Quijote Kaffee). Beide Röster gehören einer Generation von Röstern an, die bestrebt ist, die Qualität  dieser Nischenbranche in Deutschland durch Kooperation und Innovation voranzutreiben.

Diese für Deutschland ungewohnte Herangehensweise wird in der Kaffeebranche in Skandinavien und Nordamerika erfolgreich praktiziert und ist Basis für viele aufsehenerregende Projekte (wie z.B. in Nordamerika „Coffee Common„).

Für drei Wochen werden sich die folgenden Röstereien das „Trific“ und die Aufmerksamkeit des Publikums teilen: backyard coffee, Black Delight + Quijote Kaffee, Erste Tegernseer Kaffeerösterei, Kaffeemanufaktur Machhoerndl, Kaffeemuseum Berlin , Kaffeerösterei Alber, Mondo del Caffè, PHOENIX COFFEEROASTERS, Rehorik Kaffeerösterei, roestbar Münster, Speicherstadt Kaffeerösterei.

Jede der 11 teilnehmenden Röstereien wird mit je einem Espresso und einem Slow Coffee vertreten sein. Hinzu kommt, dass alle Röster persönlich vorbeischauen werden, um sich auszutauschen und neue Perspektiven zu entwickeln. Für die fachgerechte Zubereitung und eine unvergessliche Atmosphäre werden viele Spitzen-Baristi sorgen. Ganz gleich ob Meisterschaftstitel oder internationale Erfahrung, alle Baristi bei „Roasters and Baristi“ bringen Enthusiasmus für das Produkt Kaffee und das Gemeinschaftsprojekt mit.
Um möglichst viele Gäste mit in das Projekt einzubeziehen und produktive Dialoge zu provozieren, steht es jedem Besucher des Restaurants frei, den Preis für sein Getränk selbst zu bestimmen. Um so vielen Baristi wie möglich die Projektteilnahme anzubieten, werden immer zwei bis drei Baristi gleichzeitig die Cafébar für einen, maximal zwei Tage betreiben. Die dabei erwirtschafteten Tageseinnahmen gehen zu 80%  an die Baristi (die restlichen 20% für Milch etc.).

Abends wird es abwechselnd Menüs, zum Thema Kaffee passende Koch-Events und natürlich Kaffeeveranstaltungen geben . Bereits jetzt stehen schon Barista-Jams am ersten und letzten Tag fest, eine Wasser-Kaffee-Verkostung, ein Abend zum Thema Bier und Kaffee und eine Barista-Schulung. Geleitet wird die Barista-Schulung von Nora Šmahelová, einer der erfolgreichsten Barista Deutschlands.

Weitere Infos unter: http://www.roasters-and-baristi.de/

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Berlin, 28. Mai 2011. Am Sonntag, 17. April 2011 hatte Wolfram Sorg bei der Deutschen Barista Meisterschaft in Hamburg die Deutsche Barista Meisterschaft mit deutlichem Abstand gewonnen.
Die Besten der Branche demonstrieren hier jedes Jahr in unterschiedlichen Disziplinen, wie sie dass perfekte Extraktionsverhältnis für einen Kaffee heraus arbeiten und zeigen, dass man wiederholbare Ergebnisse erzielen kann.
Sorg hatte dafür einer außergewöhnliche Rohkaffee recherchiert und eine spezielle Rezeptur für die Röstung dieses Kaffees entwickelt. Es handelt sich um einen  Äthiopien Sidamo Nekisse.
Mit diesem Kaffee tritt Sorg nun als Deutscher Barista Meister 2011 bei der World Barista Championship in Bogotá, Kolumbien vom 2. bis 5. Juni 2011 an.

coffeeshop godshot in Berlin

coffeeshop godshot in Berlin

Das Berliner coffeeshop godshot beziehungsweise Inhaber Kai-Uwe Beyer hatte am Samstagabend, 28. Mai um 18:00 Uhr zu einer Verkostung des Sidamo Nekisse für einen kleinen Kreis geladen.
Von Wolfram Sorg hatte sich Beyer diese Rarität direkt beschafft. Alleine 250g dieser Espresso-Kostbarkeit kosten 28,00 Euro. Bekannt für seine Liebe zu Kaffee und seine akribische und sorgfältige Kaffeezubereitung war ich bestens eingestimmt.

Geschmack ist ja nun subjektiv. Aber, ich gestehe. Mit einem breiten Lächeln und einem herrlichen Geschmack im Mund verließ ich nach einer Stunde das godshot. Trotz Hunger hatte ich nicht das geringste Bedürfnis irgendetwas zu essen.

Sidamo Nekisse als Espresso zubereitet

Sidamo Nekisse als Espresso zubereitet

Als Espresso und als Americano (persönlicher Favorit) durfte ich diesen Kaffee verkosten. Es war eine Aromenexplosion auf der Zunge, am Gaumen. SENSATIONELL!  Im Fokus die süße Erdbeere, eine Fruchtigkeit, wie ich sie bei noch keinem Kaffee in dieser Intensität erlebt hatte. Feinste Säure, mittlerer Körper und ein unglaublicher Abgang von dem ich noch 1 Stunde später verzückt zehrte.

Kompliment an die Baristi im godshot und viel Erfolg an Wolfram Sorg für die Weltmeisterschaft in Bogota. Auch wenn die Konkurrenz unglaublich stark ist – die Dänen wollen den Titel zurück gewinnen – die Chancen für Sorg sind gut, wie er mir aus Bogotá am Sonntag mailte.

© 2011 by Axel R. Bollmann

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BKR Jubiläumsfeier am 9. Februar 2011

BKR Jubiläumsfeier am 9. Februar 2011

»Inspiriert von einem puerto-ricanischen Kaffeeröster in Soho/New York hatte mein Sohn Andreas Giest jun. die Idee, etwas ähnliches in Berlin zu gründen: Eine »handwerklich« ausgerichtete Kaffeerösterei.«, so begann Erwin Giest sen. seine Jubiläumsrede am 9. Februar 2011, um 20:30 Uhr.

Das »Uhland-Schloss« ist Sitz der Berliner Kaffeerösterei

Das »Uhland-Schloss« ist Sitz der Berliner Kaffeerösterei

Vor 10 Jahren, am 9. Februar 2001, war es so weit. Vater Erwin (Lebensmitteltechnologe/Chemiker) und Sohn Andreas Giest (Wirtschaftsjurist) eröffneten die Berliner Kaffeerösterei im »Uhlandschloß« in der Charlottenburger Uhlandstraße 173/174. Einem neobarocken fünfstöckigen Gebäude, erbaut um die Jahrhundertwende (1899/1901) vom Historismus-Architekten und Kirchenbaumeister Engelbert Seibertz.

Neuer Diedrich-Röster in der BKR (seit 2007)

Neuer Diedrich-Röster in der BKR (seit 2007)

Gestartet wurde mit zwei Mitarbeitern, einem 5 kg Trommelröster, 30 Kaffeesorten, ein paar Teesorten, einem selbstgebackenen Käsekuchen und ein paar Stehtischen.

Bereits in 2002 wurde das Führungsteam um den Kaufmann und Kaffee-Experten Stefan Richter als Compagnon und dritten Geschäftsführer der Berliner Kaffeerösterei Giest & Compagnon Verwaltung GmbH erweitert.

Schokoladenspezialitäten aus der BKR Chocolaterie

Schokoladenspezialitäten aus der BKR Chocolaterie

Im Lauf der Jahre wurde das Sortiment stetig größer. Heute füllen 130 Kaffeesorten rund um den weltweiten Kaffeegürtel die goldenen Schütten im Laden. Die Räumlichkeiten wurden um den Apricot Salon (50 Gäste) und die Bibliothek (20 Gäste) erweitert. Patissiers backen Torten, Cupcakes und Kuchen in der hauseigenen Konditorei. In 2007 wurde ein neuer großer Trommelröster angeschafft. Schokoladen und Pralinen werden seit 2008 in der eigenen Chocolaterie hergestellt.

 

Erwin und Andreas Giest anläßlich der BKR-Jubiläumsfeier

»Die Berliner Kaffeerösterei ist heute eine gläserne Manufaktur«, sagte Erwin Giest in seiner Jubiläumsrede mit einem gewissen Stolz. Dann eröffnete Giest das leckere Buffet mit handgefertigen Köstlichkeiten aus dem Hause.
Im Apricot Salon tauschten sich Stammgäste, Lieferanten, private und gewerbliche Kunden und Mitarbeiter der Rösterei über die Erfolgsgeschichte aus und genossen die Spezialitäten.

Stefan Richter (rechts) und S.E. der äthiopische Botschafter

Stefan Richter (rechts) und S.E. der äthiopische Botschafter

Ehrengäste an diesem Jubiläumstag waren Seine Exzellenz der Botschafter Fesseha Asghedom Tessema von Äthiopien und ein Vertreter der kenianischen Botschaft, die es sich nicht nehmen ließen, die landeseigenen Kaffees in den goldenen Schütten zu bewundern und sich die Röstung dieser Spezialitäten von Stefan Richter erläutern zu lassen.

Ein rundum gelungener, glamouröser Empfang der noch einmal die ganze Pracht der Spezialitäten rund um die Kaffeewelt präsentierte. Chapeau. Viel Glück und Erfolg für die nächsten Jahre.

Empfang anläßlich des 10jährigen Jubiläums der Berliner Kaffeerösterei

Empfang anläßlich des 10jährigen Jubiläums der Berliner Kaffeerösterei

© 2011 by Axel R. Bollmann

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