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Frankfurt am Main, 09.06.2016. „Eintracht Frankfurt Kaffee“ und „Eintracht Frankfurt Espresso“ heißen die neuesten Kaffeespezialitäten der SGE, hergestellt von der Kaffee-Manufaktur ‚Frankfurter Kaffeerösterei‘.
Inspiration für die Geschmacksnuancen waren nach Angaben der Frankfurter Kaffeerösterei die gelebten Werte des Traditionsvereins und die Lebendigkeit seiner Heimat – der Mainmetropole Frankfurt. Die Spezialröstungen sollen unter Verwendung bester Rohstoffe mit klassischer Technik traditionell hergestellt sein, so Peter Gerigk, Inhaber der Frankfurter Kaffeerösterei, geborener Frankfurter und Kaffee-Enthusiast.

EF-Kaffee-ShopDer Eintracht Frankfurt Kaffee und Espresso sind im Geschmack aromatisch und lebendig, stark und kräftig wie der Adler, der Verein und Stadt symbolisch verbindet.“ Nicht nur für die SGE-Fans sind so exklusive Kaffeespezialitäten entstanden. Die Verpackungen der Spezialröstungen sind mit dem Vereinslogo der Eintracht passend gestaltet. Den Eintracht Frankfurt Espresso ziert ein Portrait des Steinadlers Attila, dem imposanten Eintracht-Maskottchen – von einem Frankfurter Künstler gemalt – aus dem Fundus des Eintracht Museums.

Auch Eintracht Frankfurt Vorstandsmitglied Axel Hellmann soll sich über die Erweiterung des Produktportfolios der Eintracht freuen: „Unsere Kollegen der Merchandising Abteilung sind ständig auf der Suche nach neuen kreativen Ideen, um die Marke und Markenwerte von Eintracht Frankfurt auf passende Fanartikel zu transportieren. Umso mehr freue ich mich, dass wir nun auch mit einem Frankfurter Unternehmen zusammenarbeiten, dessen Produkte durch ausgezeichnete Qualität bestechen.

EF-Espresso-ShopDer Eintracht Frankfurt Kaffee und Espresso wird als 250 und 500 Gramm-Packung angeboten – offizieller Verkaufsstart war der 30.05.2016. Der Verkauf erfolgt über die Fanshops und den Online-Fanshop von Eintracht Frankfurt (eintracht.de/shop), über die Verkaufsstellen und den Onlineshop der Frankfurter Kaffeerösterei (frankfurter-kaffeeroesterei.de) sowie über ausgewählte Handelspartner. In den eigenen Café-Bars der Frankfurter Kaffeerösterei in der Frankfurter Kleinmarkthalle und in Frankfurt Kalbach werden beide SGE-Röstungen natürlich ebenfalls verfügbar sein.

Die Frankfurter Kaffeerösterei verwendet nach eigenen Angaben nur ausgesuchte Rohprodukte für ihre Kaffeespezialitäten und setzt beim Einkauf in den weltweit renommierten Anbaugebieten grundsätzlich auf Fair-Trade.

 

Über Frankfurter Kaffeerösterei:
PG-RoesterPeter Gerigk leitet als unternehmerischer und kreativer Kopf seit 1999 die inhabergeführte Unternehmensgruppe, zu der neben dem Espresso Store und der Barista Accademia seit 2010 auch die Frankfurter Kaffeerösterei gehört. Die exklusiven Kaffeeprodukte werden in den eigenen Räumlichkeiten im Norden Frankfurts mit ausgesuchten Rohstoffen auf traditionelle und schonende Weise im klassischen Trommelröster produziert. Ebenso sind die bekömmlichen Kaffeespezialitäten in Bio-Qualität und entkoffeiniert erhältlich. Darüber hinaus betreibt das Unternehmen eigene Café-Bars, beispielsweise in der Frankfurter Kleinmarkthalle und in der neuen Niederlassung in Frankfurt-Kalbach.

 

Bild-und Textquellen: Frankfurter Kaffeerösterei

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Hamburg, 14. Juni 2016 – Neues aus Forschung und Wirtschaft sowie heiße Trends um Kaffee, Tee und Kakao präsentieren die internationalen Referenten dieses Jahr auf der zweitägigen Konferenz der COTECA Coffee, Tea and Cocoa Global Industry Expo.
logo_coteca_kleinSchon jetzt haben namhafte Experten ihre Beteiligung in Hamburg zugesagt. Die Fachmesse für die Kaffee-, Kakao- und Teebranchen aus aller Welt findet vom 7. bis 9. September 2016 zum vierten Mal statt – dieses Jahr noch größer und vielfältiger.
Mit dem Kaffee Campus der Deutschen Röstergilde hat die COTECA einen idealen Partner gefunden, der zahlreiche Fachvorträge und ein umfangreiches Rahmenprogramm zum Thema Kaffee bietet.

Brisantes zum Start der Konferenz
csm_albert-scalla_0c3b162aa0Eröffnet wird die Konferenz von Albert Scalla, Senior Vice President bei Intl FCStone, einem international führenden Finanzdienstleister aus den USA, mit seinem hochaktuellen Vortrag „Coffee and Cocoa: Price Risk Management in two of the most volatile Products in the commodity markets“. Er zeigt Mittel und Wege auf, wie Unternehmen sich gegen das Risiko beim Handel mit den Rohstoffen Kaffee und Kakao, der stark wechselnden Preisen unterliegt, absichern können.

Tee unter wandelnden Einflüssen
Tee_Coteca2016Aus Indien kommt die wissenschaftliche Koryphäe Dr. R.M. Bhagat, Deputy Director/Chief Scientist des Tocklai Tea Research Institute in Jorhat, der weltweit größten Forschungsstation ihrer Art. Das Institut berät über 1.000 Teegärten mit insgesamt rund 3,5 Millionen ha Land, verteilt über die South Bank, North Bank, Ober Assam, Cachar, Tripura, Dooars, Darjeeling und Terai.
Dr. Bhagat referiert über “Climate Change in Assam – recent research findings of future sustainability of tea in Assam. Der Klimawandel in Assam – aktuelle Forschungsergebnisse zur künftigen Nachhaltigkeit.“

Tee-Trends made im WWW
csm_martin-sasse_6414994205Die neuen, dynamischen Meinungsbildner im Internet, die „YouTube Generation“, hat Martin Sasse, Managing Partner t.lovers, Hamburg, Jurist, Neu-Unternehmer und Sport-Marketing Experte, unter die Lupe genommen.
Sein Vortrag „Spirit of the time – Tea goes YouTube/How internet bloggers and YouTube stars can help to promote tea“ stellt den vorherrschenden Zeitgeist vor und wie die Tee-Branche aus diesem lernen und ihn für sich nutzen kann.

Kakao in reiner Bestform
csm_silke-elwers_2df3b23f96„Cocoa – Avoiding Contaminants. Kakao – Kontaminanten vermeiden.“ steht im Zentrum des Workshops von Dr. Silke Elwers, Seniorberaterin für Kakao und Agroforstsysteme bei der ForestFinest Consulting GmbH, Bonn. Der Workshop gibt eine Einführung in die unterschiedlichen Kategorien von Kontaminanten, also unerwünschte Stoffe in Lebensmitteln, und entwickelt Strategien, wie diese vermieden werden können. Dr. Elwers hat langjährige Erfahrung im Kakaosektor, sie beschäftigt sich unter anderem mit der Auswahl geeigneter Anbauflächen und Kakaovarietäten in Lateinamerika und Südostasien. Eines ihrer Spezialgebiete ist die Beratung bezüglich der Vermeidung von Verunreinigungen auf den Plantagen sowie entlang der ganzen Wertschöpfungskette.

Kaffee Campus mit Vorträgen und Workshops
kc_logo_185_132Der Kaffee Campus der Deutschen Röstergilde bringt weitere spannende Vorträge rund um die Bohne auf die COTECA.
Das Themenspektrum reicht von Nachhaltigkeit und Menschenrechten beim Kaffeeanbau über Qualitätsmerkmale der handwerklichen Kaffeeröstung bis hin zu zeitgemäßen Vermarktungsstrategien für Röstereien.
Zu den Vortragenden gehört Markus Löning, Löning – Human Rights & Responsible Business, Berlin, ehemals Mitglied des Deutschen Bundestages und Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung.
Foto_Sauter_CotecaDie Qualitätsbeurteilung von Kaffee aus wissenschaftlicher Sicht erläutert der Kaffeeforscher Dr. Marco Wellinger, Q-Grader und Mitarbeiter von Chahan Yeretzian an der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Handwerkliches Fachwissen aus einem verwandten Bereich vermittelt Daniel Schneider, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des deutschen Bäckerhandwerks e.V.
Neben vielen weiteren Vorträgen laden Expertinnen und Experten zu abwechslungsreichen Workshops ein, zum Beispiel zu Kaffeezubereitung, Sensorik, Röstprofilen und vielem mehr. Ausführliche Informationen zum Kaffee Campus finden Sie hier:  www.kaffeecampus.de

Zwei Tage geballte Fachkompetenz und spannende Themen rund um Kaffee, Tee und Kakao machen die COTECA 2016 zum internationalen Treffpunkt der Branche.

Über die COTECA
Die COTECA Coffee, Tea and Cocoa Global Industry Expo findet vom 7. bis 9. September 2016 von 10 bis 18 Uhr im CCH – Congress Center Hamburg statt. Als Fachmesse für Kaffee, Tee und Kakao ist die COTECA der einzige Business-Treff in Europa, der alle drei Branchen vereint.
Begleitet wird die COTECA von einer hochkarätigen Konferenz, die sich mit der Zukunft der Märkte für Kaffee, Tee und Kakao beschäftigt. Ideelle Träger der Fachmesse sind der Deutsche Kaffeeverband, der Deutsche Teeverband, die Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee (WKF) und der Verein der am Rohkakao beteiligten Fimen.

 

Bild- und Textquelle: Coteca Hamburg

Hamburg, 6. Juni 2016 – Eine Zahnpasta mit Koffein oder eine Kaffeemaschine, die den Kaffee per Smartphone zubereitet – Welche Kaffeeprodukte finden deutsche Kaffeetrinker besonders innovativ? Das und mehr hat Tchibo in einer repräsentativen Umfrage Kaffeetrinker in Deutschland zwischen 18 und 64 Jahren im November 2015 gefragt. Antworten soll nun der neue Tchibo Kaffeereport 2016 liefern.

Zum fünften Mal präsentiert Tchibo in Zusammenarbeit mit brand eins Wissen und statista.com geballte Zahlen und Fakten rund um das Thema Kaffee in dem Nachschlagewerk „Kaffee in Zahlen“. Schwerpunkt des diesjährigen rund 100-seitigen Reports: Kaffee und Innovation.

Traditionsbewusst und neugierig – sollen die deutschen Kaffeetrinker sein, wie die repräsentative Umfrage wohl zeigt.
KR2016GrafikSeite45Der klassische Filterkaffee bleibt weiterhin die meist getrunkene Form des Lieblingsgetränks der Deutschen, das von 96 Prozent am liebsten zu Hause genossen wird. Gegenüber Innovationen im Kaffeesektor sind die deutschen Kaffeetrinker sehr aufgeschlossen.

70,1 Prozent aller Befragten wünschen sich Erfindungen, die den Kaffeegenuss erhöhen.

Für 24,2 Prozent der Early Adopter steht eine per Smartphone oder Tablet bedienbare Kaffeemaschine ganz oben auf der Beliebtheitsliste innovativer Kaffeeprodukte. Ebenso innovativ finden 24,2 Prozent dieser Meinungsführer, die gern neue Produkte testen und bewerten, eine Tasse Kaffee, die das Überschwappen von Kaffee und das Umfallen der Tasse verhindert. Zahnpasta mit Koffein stellen für nur 6,8 Prozent der Befragten ein innovatives Kaffeeprodukt dar.

KR2016GrafikSeite55Der Kaffeereport 2016 soll zeigen: Tausend Jahre Kaffeekultur setzen der Neugierde und dem Erfindergeist keine Grenzen. Die deutschen Kaffeetrinker wünschen sich eine stetige Verbesserung und Weiterentwicklung, wenn es um ihr Lieblingsgetränk geht.

Ein paar von vielen interessanten Fakten:

  • Anteil der Early Adopter, die eine Kaffeemaschine, die per Smartphone bedienbar ist, besonders innovativ finden, in Prozent: 24,2
  • Anteil der Early Adopter, die Zahnpasta mit Koffein besonders innovativ finden, in Prozent: 6,8
  • Anteil der Kaffeetrinker in Deutschland, die pro Tag zwei Tassen Kaffee trinken, in Prozent: 23,8
  • Anteil der Kaffeetrinker in Deutschland, die pro Tag 10 Tassen Kaffee und mehr trinken, in Prozent: 2,9
  • Anteil der Kaffeetrinker in Deutschland, die am liebsten Filterkaffee trinken, in Prozent: 67,6
  • Anteil der Kaffeetrinker in Deutschland, die eine Filterkaffeemaschine besitzen, in Prozent: 71,8
  • Anteil der Kaffeetrinker in Deutschland, die eine Kapselmaschine besitzen, in Prozent: 23,8

Der Tchibo Kaffeereport 2016 mit allen Grafiken und Detailergebnissen steht als PDF-Download bereit unter www.tchibo.com/kaffeereport.

Text- und Bildquellen: Tchibo

Dublin
World of Coffee Dublin
(23-25 June 2016), owned and organised by SCAE, will be the venue for the first ever Sustainability Forum, a new feature which should bring added value to what is already Europe’s premier speciality coffee event.

The new Sustainability Forum is to become the hub for discussion at World of Coffee, with key talks on the economic, environmental and social challenges that the industry faces with regard to sustainability, as well as debate, innovation and knowledge sharing throughout the event.

According to SCAE: „The coffee community has a responsibility to the industry and a large number of SCAE members have already made enormous strides in protecting the industry for generations to come so that they too can enjoy this wonderful commodity.“

The creation of a Sustainability Policy is just the beginning of an exciting road ahead for us working towards new initiatives, each designed to facilitate the transfer of knowledge, research and innovation for the general benefit of everyone working in the industry. We are very excited to be leading this initiative and making this idea a reality and the hope is that we all will be inspired to implement change within our own organisation. Our community is a very proactive one and we all have a desire to help and educate and doing this at World of Coffee is the perfect environment.’, according to Alberto Polojac, Chair of the International Development Committee of SCAE;

Secondly SCAE states: Ireland is home to one of the world’s most sustainable food industries and visitors to World of Coffee Dublin will be able to learn from some of the pioneering food businesses who are at the forefront of sustainability on this island. The Speciality Food Hall, supported by the Irish Foodservice Suppliers Alliance (IFSA), will be located next to the Sustainability Forum, providing visitors with easy access to a wealth of knowledge and experience. Surrounding the main stage area, several of the world’s leading associations and charities in sustainability will be on hand to discuss ground breaking trends from other industries and market sectors and share some of the lessons they have learned.

Sustainability Awards

Europe’s No. 1 Coffee Event, which will see thousands of people from more than 100 countries converge on Dublin, will also feature SCAE’s latest awards programme, the Sustainability Awards where hard work and creativity will be recognised along with acknowledging the difference that SCAE members have already made towards ensuring the coffee industry and its impact on the world are more sustainable than before. Details of the Sustainability Awards, including how to nominate and vote will shortly be released by SCAE – scae.com


About „World of Coffee“

Whether you are eager to learn about emerging trends, key industry issues or the latest in equipment or services, explore and sample the latest products or discover exciting new innovations in the coffee market, this is a place to be.

Owned and organised by the Speciality Coffee Association of Europe (SCAE), World of Coffee is the flagship event in the European coffee calendar now in its 16th year. The event brings thousands of coffee professionals and those from beyond the core coffee community from across the globe together for a three-day celebration of coffee each June.

If your interested find out more about SCAE’s plans for World of Coffee Dublin 2016 on: www.worldofcoffee-dublin.com

Textual sources: SCAE
Picture source: SCAE

Berlin, 25. September 2014

kaffeecampus in Berlin 2014

Quelle: Deutsche Röstergilde

Kaffee-Produzenten, Rohkaffee-Händler, Importeure, Großhändler, Coffeeshop-Betreiber, Baristi, Maschinen-Hersteller, Koffein-Freaks und Trendsetter trafen sich auf dem kaffeecampus im Kosmos Berlin vom 17. bis 19. September 2014. Von der Deutschen Röstergilde e.V. initiiert, bot der Kongress neben national und international angereisten Ausstellern (rund 50) viele themenspezifische Podiumsdiskussionen, Vorträge und Workshops für Profis und Anfänger (rund 100).

4. Kaffeecampus im Kosmos in Berlin 2014

4. Kaffeecampus im Kosmos in Berlin, September 2014 (außen)

Kaffeecampus im Kosmos, Berlin, September 2014

4. Kaffeecampus im Kosmos, Berlin, September 2014 (innen)

Zeitgleich richtete die SCAE (Speciality Coffee Association of Europe) die deutschen Meisterschaften der Baristi, die sogenannte Kaffee‐Olympiade, in fünf unabhängigen Disziplinen aus. Die Besten der Branche zeigten in unterschiedlichen Disziplinen, warum sich Kaffee in seiner Komplexität und Vielseitigkeit nicht hinter Wein und Whisky verstecken muss und warum es sich lohnt, sich mehr mit dem Thema Spezialitätenkaffee zu beschäftigen. In den folgenden Disziplinen wurden jeweils die Deutschen Meister ermittelt, die Deutschland bei der Weltmeisterschaft vertreten.

 

14. German Barista Champion – GREGOR DATTNER

14. German Barista Champion – GREGOR DATTNER

• German Barista Championship (9 Teilnehmer) – 14. deutscher Barista Champion ist GREGOR DATTNER, Barista bei Espressone im fränkischen Cadolzburg

• German Latte Art Championship (12 Teilnehmer) – 10. deutscher Latte Art Champion ist MARKUS BADURA

• German Cup Tasters Championship (13 Teilnehmer)  – 9. deutscher Cup Tasters Champion ist MATEUSZ PETLINSKI

• German Brewers Cup Contest (10 Teilnehmer) – 4. deutscher Brewers Cup Champion ist DANIEL MULIYANTO

• German Coffee in Good Spirit Championship – wurde nicht ausgetragen, da die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wurde

Die jeweiligen Sieger vertreten Deutschland bei den Barista‐Weltmeisterschaften 2015 in Seattle, USA (9.‐12. April 2015) und den Latte Art, Brewer’s Cup, Coffee in Good Spirit sowie Cup Tasters Meisterschaften im schwedischen Göteborg vom 16.‐ 18. Juni 2015.

Durch die Vielzahl an unterschiedlichen Vorträgen, Workshops, Kaffee-Wettbewerben konnte vermutlich jeder sein individuelles Thema finden, das er mehr oder weniger intensiv verfolgte. Aussteller, Karlsbader Kanne Cup, Brewers Cup, Barista Championship, Vorträge über Wasser, Rösten und die Qualitätssicherung bei Rohkaffee interessierten mich in diesem Jahr besonders. Hier einige Eindrücke:

Händler wie Interamerican präsentierten sich auf dem Kongress

Namhafte Rohkaffee-Händler wie InterAmerican Coffee präsentierten sich auf dem Kongress

Rohkaffee aus Rwanda - Karengera washingstation ist Partner der Röstergilde

Rohkaffee aus Rwanda – die Karengera washing station ist Partner der Röstergilde

Jörn Giorzolla, Vize-Champion beim 1. Karlsbader Kannen Cup und Röstmeister bei der Speicherstadt in HH

Jörn Giorzolla, Vize-Champion beim 1. Karlsbader Kannen Cup und Röstmeister bei der Speicherstadt Kaffeerösterei  in HH

SanRemo Espressomaschine vorgestellt von John Gordon, Square Mile Coffee Roasters, London

SanRemo Espressomaschine vorgestellt von John Gordon, Square Mile Coffee Roasters, London

4. Brewers Cup Contest

4. Brewers Cup Contest

Neues HARIO Produktdesign für Wasserkessel und Kaffeefilter

Neues HARIO Produktdesign für Wasserkessel , Kaffeeglasbehäter und Kaffeefilter

Messepremiere für die Firma Wilk Gourmetgroup aus Höxter/Westfalen

Messepremiere für die Firma Wilk Gourmetgroup aus Höxter/Westfalen

Handgefertigte Unikate aus Kaffeeholz von und mit Sebastian Klafka von www.canophera.com

Handgefertigte Unikate aus Kaffeeholz von und mit Sebastian Klafka von www.canophera.com

 

Austragung des 1. Karlsbader Kannen Cups
Die Karlsbader Kanne hat eine fest verwurzelte Tradition im Kaffeebusiness und feiert derzeit ein großes Revival. Da liegt es nahe, ihr eine eigene Meisterschaft einzuräumen. Diese Meisterschaft verbindet die Arbeit des Cup Tasters mit der des Baristas. Es gilt den besten Filterkaffee zu brühen, ohne Papier‐ oder Metallfilter. Die Karlsbader Kanne ist eine reine Filtrationsmethode, die weder Fremdgeschmäcker verursacht, noch einzelne Komponenten des Kaffees übergeht. Das macht sie zur komplettesten Zubereitungsmethode, die international bekannt ist. Röster und professionelle Cuptaster greifen zunehmend auf die Karlsbader Kanne zurück, um einen Kaffee maßgeblich zu beurteilen. Zubereitet wurden hauptsächlich fruchtige Spezialitätenkaffees aus den im Trend liegenden Ursprungsländern Kenia und Äthiopien. Mit der Faustformel-Rezeptur: 6 bis 8 Gramm/100 ml und einer groben Mahlung.

Gewonnen hat den 1. Karlsbader Kannen Cup Paula Mendes-Alio, Barista von der Speicherstadt Kaffeerösterei, Hamburg

Paula Mendes-Alio, Barista Speicherstadt Kaffeerösterei in Hamburg konzentriert sich auf ihre Präsentation beim 1. Karlsbader Kannen Cup

Paula Mendes-Alio, Barista Speicherstadt Kaffeerösterei in Hamburg konzentriert sich auf ihre Präsentation beim 1. Karlsbader Kannen Cup

 

Wasserverkostung bei BWT water + more mit Wassersommelier Arno Steguweit und Meister-Barista Nana Holthaus-Vehse
Ein Wasser schmeckt kräftiger, je mehr Mineralien darin gelöst sind. Daher sollte auch beim Kaffee- sowie beim Weingenuss darauf geachtet werden, welches Wasser dazu getrunken wird. Die Faustformel lautet: Zu leichten Weißweinen eignen sich v.a. stille und leicht kohlensäurehaltige Mineralwässer. Zu kernigen Rotweinen passen dagegen dezente, stille Wasser, so Steguweit.

Wassersommelier Arno Steguweit (li.) mit

Wassersommelier Arno Steguweit (li.)

Von links: Nana Holthaus-Vehse, Katharina Truzka (Marketing Manager BWT), Arno Steguweit

Von links: Nana Holthaus-Vehse, Katharina Truzka (Marketing Manager BWT), Arno Steguweit

Kaffee besteht zu 98 % aus Wasser. Gerade deshalb spielt das Wasser bei der Zubereitung eine entscheidende Rolle. Warm, abgestanden oder bereits aufgekocht wirkt es sich negativ auf den Geschmack des Heißgetränks aus. „Zum Aufbrühen sollte daher nur frisches, gefiltertes Wasser benutzt werden“, sagt Meister-Barista Nana Holthaus-Vehse. Wasser mit mittlerem Härtgrad sei die ideale Grundlage für einen guten Kaffee.

Vortrag von Meister-Barista Nana Holthaus-Vehse

Vortrag von Meister-Barista Nana Holthaus-Vehse

Für den perfekten Geschmack und optimales Aroma soll die „Magenesium-Technologie der BWT-Filterkartusche aus dem Magnesium Mineraliser“ sorgen, so Holthaus-Vehse weiter. Es handelt sich dabei um eine Filterkartusche mit einer patentierten Magnesium-Technologie, die das Leitungswasser filtert und dabei mit Magnesium mineralisiert.  Im Ergebnis soll das gefilterte Wasser durch den Geschmacksträger Magnesium für einen samtweichen, runden, harmonsischen Geschmack sorgen.
Konkret sollen damit deutlich mehr Aromen und feine Fruchtsäuren aus dem Kaffee extrahiert werden und bei der Espressozubereitung sogar für eine stabilere Crema sorgen.  Zusätzlich werden Kalk sowie Geruchs- und geschmacksstörende Stoffe entfernt.

BWT-Tischwasserfilter 2,7 Liter Gourmet Edition

BWT-Tischwasserfilter 2,7 Liter Gourmet Edition, Bildquelle: BWT

Da jedes Leitungswasser in jeder Region, in jeder Stadt sogar in jedem einzelnen Gastronomiebetrieb oder privaten Haushalt (Altbau, Neubau) anders sein kann, muss es jeder für sich – vielleicht zunächst mit einem Tischfilter – ausprobieren. In jedem Fall ist Wasser nicht gleich Wasser, das hat die Verkostung bei Steguweit eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Von trocken, stechend, bitter bis hin zu zu weich und elegant reichte das Geschmacksspektrum bei der Wasserverkostung.

 

Workshops „Rösten“ mit Trainerin Daniela Nowitzki von den PROBAT Werken
Rösten ist ein thermischer Prozess. Wie und auf welche Arten erfolgt die Wärmeübertragung auf die Bohne? Wie wirken sich diese auf die Aromaentwicklung in der Bohne aus? Welche grundlegenden chemischen und physikalischen Änderungen finden während des Röstens statt? Nach kurzem Ausflug in die theoretischen Grundlagen des Röstens, wurden anhand von Röstungen mit unterschiedlicher Dauer (schnell, mittel, lang) die Zusammenhänge von eingesetzter Wärmeenergie, Temperaturen und Röstzeiten in praktischen Beispielen von Trainerin Daniela Nowitzki, erläutert.

Wärmeenergie, Temperaturen und Röstzeiten im Praxistest

Wärmeenergie, Temperaturen und Röstzeiten im Praxistest

Identische Röstfarbe bei identischer Zeit = identischer Geschmack? Dieser Frage ging der zweite Workshop anhand verschiedener Röstprofile für einen Kaffee nach. Welchen Einfluss hat das Temperaturprofil? Was passiert, wenn man gezielt die Zeit bis zum First Crack variiert? Anhand der Röstprofile der Kaffees wurde aufgezeigt, warum es sich lohnt, mehr als “nur” Röstfarbe und finale Röstzeit im Auge zu behalten.

Röstprofile variieren: Was passiert, wenn man gezielt die Zeit bis zum First Crack variiert?

Röstprofile variieren: Was passiert, wenn man gezielt die Zeit bis zum First Crack variiert?

Und auch bei ihrem Vortrag zum Thema Blends überzeugte Nowitzki mit ihrem Wissen über Blending-After-Roasting oder Blending-Before-Roasting (oder sogar Blending-After-Grinding…): Nach dem Grundsatz: allen Mischungsphilosophien voraus geht die Auswahl der Kaffees, die zweifelsohne zueinander passen müssen. Nur, was passt überhaupt zueinander? Was kennzeichnet eine “gute” Mischung? Sie gab dazu praktische Tipps zu möglichen Herangehensweisen, um zum gewünschten sensorischen Ergebnis zu kommen.

Workshop mit Trainerin Daniela Nowitzki von den Probat Werken

Workshop mit Trainerin Daniela Nowitzki von den Probat Werken

 

Text-Quellen: BWT, Deutsche Röstergilde, SCAE, kaffeecampus.
Alle Rechte an nicht ausdrücklich gekennzeichneten Fotos liegen bei ©kaffeewacht : Axel R. Bollmann

Rwanda, Huye District/Süd-Provinz, 16. Mai 2014. Unsere Fahrt führte quer durch den Berg-Regenwald auf der asphaltierten Fernstraße, die von Cyanguru an der Westgrenze Ruandas nach Butare im Süden Ruandas führt. Sie ist Teil der Fernstraße von Mombasa/Kenia (wichtigste Hafenstadt Ostafrikas, auch für den Kaffeehandel mit Ruanda) über Nairobi, Kampala (Hauptstadt Ugandas) und Kigali nach Bukavu/Cyangugu.

Vollbartmeerkatze am Straßenrand

Vollbartmeer-Katzen begegneten uns am Straßenrand

Vollbartmeerkatzen leben vorwiegend auf dem Boden, sind tagaktiv

Vollbartmeer-Katzen leben vorwiegend auf dem Boden, sind tagaktiv

Unser Ziel war die auf 1.750 m hoch gelegene KOAKAKA Cooperative in Karaba im District Huye, Southern Province.

KOAKAKA Cooperative in Karaba im District Huye

KOAKAKA Cooperative in Karaba im District Huye

Wie überall in Ruanda wird die Arabica-Sorte Bourbon Mayaguez (RED BOURBON) angebaut, und auf einer Höhe von 1.700 bis 2.000 m ü.d.M. nur per Hand selektiv (rote Kirschen) gepflückt.

Gerade angekommen und direkte Konzentration auf die neuen Informationen

Gerade angekommen und direkte Konzentration auf die neuen Informationen

KOAKAKAs Geschichte begann im Jahr 2002, als drei Farmer einen Zusammenschluss planten, der sie in der Süd-Provinz stärker machen sollte.
Zwei Jahre später entstand aus dem Zusammenschluss eine Genossenschaft (Cooperative), was bedeutet, dass die Mitglieder die Eigentümer des Gemeinschaftsunternehmens sind. Firmiert wird unter dem Namen KOAKAKA, oder auch Karaba Coffee Growers Cooperative. Seither ist KOAKAKA von 867 (davon 240 Frauen) auf rund 2.000 Mitglieder gewachsen.

KOAKAKA Cooperative in Karaba

KOAKAKA Cooperative in Karaba

Der General Manager gibt uns ein allgemeines Briefing zur zur Cooperative und zu Lieferanforderung der frisch gepflückten Kirschen

Der General Manager gab uns ein allgemeines Briefing zur Kooperative und zur Anlieferung von frisch gepflückten Kirschen

Der General Manager und später der „Chief Technician Quality Controller“ der Kooperative führten uns durch den Prozess der Nass-Aufbereitung. Hier hatten wir den Eindruck ein besonders sorfältiges Processing zu erleben. Wenn ein Farmer seine Ernte liefert, wird die Ware erst gewogen, dann die Qualität geprüft.

Wiegen

Wiegen

geprüfte Qualität

Geprüfte Qualität

Alle relevanten Daten werden erfasst

Alle relevanten Daten werden schriftlich erfasst

Alle grünen und überreifen Kirschen werden aussortiert. Und es wird wieder gewogen. Das Ergebnis wird schriftlich festgehalten.
Der Farmer und das Verwaltungsbüro erhalten eine Durchschrift mit allen relevanten Daten (individueller Code für die Einlieferung, der den gesamten Prozess begleitet, Namen des Farmers, Bankkontodetails, Sektor, District, Washing-Station, Summe die bezahlt wird, Preis pro Kilogramm, hier aktuell 270 F/1 kg Kirschen.  Anmerkung: Je nach Verkaufserfolg sollen die Farmer am Ende der Saison eine Prämie erhalten, die zwischen 55 und 100 Ruandische Francs pro kg liegen). Danach werden die Kirschen in einen Wasserbassin vorsortiert.

Entpulpungsmaschine

Entpulpungsmaschine

Die schweren, guten Kirschen wandern in den Entpulper. Blätter, Geröll und die Floaters, also die Kirschen, die oben schwimmen, werden ausselektiert. In der Entpulpungsmaschine können 3 Tonnen Kirschen in der Stunde verarbeitet werden. Sie werden in drei Qualitäten nach der Entpulpung getrennt. Eine Rüttelsiebmaschine trennt die Bohnen in drei Größen. Gleichzeitig wird nach Dichte selektiert. In A1-, A2- und A3-Qualität. Je schwerer desto besser die Qualität.

Kirschen marsch…

Kirschen marsch…

 

Das Entpulpen startet…

Das Entpulpen startet…

Die Rüttelsiebe sorgen für eine qualitative Vorselektion

Die Rüttelsiebe sorgen für eine qualitative Selektion

Die Qualitäten werden separiert. Hier die A1 Qualität

Die Qualitäten werden separiert. Hier die A1-Qualität

Jede Qualität wird separat fermentiert. In der ersten Stufe für 15 bis 18 Stunden ohne Wasser. Sonst würde die Pulpe, die teilweise noch an den Bohnen haftet, sich negativ auf das Aroma auswirken.

Jede Qualität wird separat fermentiert. In der ersten Stufe für 15 bis 18 Stunden ohne Wasser.

Jede Qualität wird separat fermentiert. In der ersten Stufe für 15 bis 18 Stunden ohne Wasser.

In der zweiten Fermentationsphase wird der Kaffee mit Quellwasser gereinigt

In der zweiten Fermentationsphase wird der Kaffee mit Quellwasser gereinigt

In der zweiten Fermentationsphase wird der Kaffee mit Quellwasser gereinigt und für 19 bis 24 Stunden nass fermentiert. Der Wasseraufwand für 3 Tonnen Kirschen beträgt ca. 3.700 Liter Wasser.

Und für 19 bis 24 Stunden nass fermentiert.

19 bis 24 Stunden nass fermentiert

Nass-Fermentation separiert nach Qualitäten

Nass-Fermentation separiert nach Qualitäten

Dann kommen die Parchments auf die Trockenbetten. Vorher werden sie auf Fehlbohnen händisch geprüft.

Hier werden Fehlbohnen selektiert. Jedes Lot hat seinen eigenen Code-Zettel

Jedes Lot hat seinen eigenen Code-Zettel

Mühevolle Handarbeit, die viel Konzentration erfordert

Mühevolle Handarbeit, die viel Konzentration erfordert

Bis zu 4 Wochen bleiben sie unter regelmäßigem Wenden draußen auf den Trockenbetten. Die schwarze Folie unten drunter schützt in der Nacht vor der Kälte. Bis sie eine exakte Restfeuchte von 12 Prozent erreicht haben. Im Lagerhaus werden die Parchments zwischengelagert.

Bis zu 4 Wochen bleiben die Parchments auf den Trockentischen und werden regelmäßig gewendet

Bis zu 4 Wochen bleiben die Parchments auf den Trockentischen und werden regelmäßig gewendet

Regelmäßige Messung der Restfeuchte; hier waren es noch 15 %

Regelmäßige Messung einer 165-g-Probe auf ihre Restfeuchte; hier waren es noch 15 Prozent

Muster werden von jedem Lot gezogen und bei Rwascoscco (Exportpartner) in Kigali geröstet sowie auf ihr Cup-Profil hin verkostet und bewertet. Erst dann werden die Lots, die zusammen passen, gemischt und für den Export in eine Dry Mill transportiert. Rohkaffee-Samples werden an den Export-Partner versendet.

Vorbereitete samples für die Definition des Cup-Profils

Vorbereitete Samples für die Definition des Cup-Profils

Selbstredend hat diese Kooperative vorderste Plätze beim nationalen Cup of Excellence gewonnen und ihren letzten Lot zum Beispiel für 19 US$/lb versteigern können.

Regelmäßige Cup-of-Excellence-Sieger

Regelmäßige Cup-of-Excellence-Sieger

Der Ablauf des sehr präzisen detailierten Prozesses hatte mich überzeugt. Nach der Führung war ich sehr gespannt, wie ein Kaffee von dieser Washing-Station tatsächlich schmeckt.

Überzeugende Präsentation. Kompliment

Überzeugende Präsentation. Kompliment

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Rwanda, Kigali, am nächsten Tag, 17. Mai 2014 hatten wir bei Rwashascco und KZNoir die Gelegenheit an einem phantastischen Cupping ausgewählter Kaffees teilzunehmen.

Cupping bei KZNoir

Cupping bei KZNoir

Cupping-Vorbereitung

Cupping-Vorbereitung

Zu meiner Freude schmeckte in der Blindverkostung der Koakaka-Kaffee aus den Huye Mountains am besten (Orangen- und Citrusnoten, schöne Fruchtsüße, balanced, clean, samtig, fruchtiger Nachgeschmack) und auch bei der professionellen Cup-Tasterin und Qualitäts-Controllerin Laeticia Mukandahiro punktete der Kaffee am besten.

Cup-Tasterin und Qualitäts-Controllerin Laeticia Mukandahiro

Cup-Tasterin und Qualitäts-Controllerin Laeticia Mukandahiro

Laeticia Mukandahiro

Laeticia Mukandahiro

Die große Mühe lohnt sich also, dachte ich bei mir.

Mit verblüffenden, unglaublich schönen (Kaffee-)Eindrücken machten wir uns am Nachmittag auf den Weg zum Flughafen. Überhaupt erstaunten mich die Menschen, wie warmherzig, fürsorglich und gastfreundlich sie hier in diesem wunderschönen Land sind.

Ich kann nur jedem empfehlen, dieses Land einmal zu besuchen. Egal wo oder wann ich irgendwo war, ich fühlte mich stets sicher.

Meinen Dank möchte ich an Nicole Pilz von der BSOC für ihre exzellente Organisation richten. An alle Ruander für ihre warmherzige Gastfreundschaft.
Und besonders möchte ich mich bei SAM, Roger und Jacques bedanken, die mir nicht nur mein Herz für Ruanda öffneten, sondern in denen ich wunderbare Freunde fand, die ich nie missen möchte.

Samuel Muhirwa (li.)

Samuel Muhirwa (li.)

Jaques Nshimyumukiza

Jacques Nshimyumukiza

Roger Niyonshuti

Roger Niyonshuti (re.)

Von Kigali ging es am Abend mit Zwischenlandung in Entebbe/Uganda zurück nach Brüssel, wo wir um kurz vor 06:00 Uhr am Sonntagfrüh, 18. Mai 2014 landeten. Nach 3 Stunden Aufenthalt und den Eindrücken des plötzlich wahrgenommenen „Überflusses“ startete bei Sonnenschein mein Flugzeug nach Berlin-Tegel.
Pünktlich um 11:40 Uhr landete ich in der regnerischen Heimat.
Freunde holten mich am Flughafen ab. Es ist auch schön wieder daheim zu sein.

Murakoze. Murabeho Rwanda. Danke und Auf Wiedersehen Ruanda. Land der tausend Hügel.

Murakoze Rwanda. Murabeho Rwanda

Murakoze Rwanda. Murabeho Rwanda

Alle Rechte an Fotos und Texten liegen bei ©kaffeewacht : Axel R. Bollmann.

Rwanda, Kibuye City/West Provinz, 14. Mai 2014. Hotel Bethanie. Frühstück direkt am Lake Kivu.

Frühstück im Hotel Bathanie direkt am Kiwu-See mit Blick auf eine Fledermaus-Insel

Frühstück im Hotel Bathanie direkt am Kivu-See in Kibuye. Mit Blick auf eine Fledermaus-Insel (Mitte)

Heute ging es zum „Kaffeekirschen pflücken“ zur Washing-Station Karengera im Nyamasheke District in der West Provinz. Samuel Muhirwa (SAM), Operational Manger von KZNoir Ltd. begleitete uns auf dieser Reise.

Nicole P. von der BSOC (Trip Managerin) und Samuel Muhirwa (re.)

Nicole Pilz von der BSOC (Coffee Trek Managerin) und Samuel Muhirwa (re.)

Einige Stunden Fahrt lagen vor uns. Immer entlang des Kivu-Sees im Süd-Westen Ruandas.

”Land der Tausend Hügel" kann ich sprichwörtlich bestätigen

”Land der Tausend Hügel“ kann ich sprichwörtlich bestätigen

Nach Karengera geht es immer entlang des Kiwu-Sees

Nach Karengera geht es immer entlang des Kivu-Sees

Atemberaubender Blick auf den Kiwu-See

Atemberaubender Blick auf den Kivu-See

Dann hieß es auf einer Höhe von 1.800 m ü.d.M.: „Nur die reifen roten Kirschen. Keine grünen, keine überreifen. Und nicht die Stengel mit abreißen“ So wurden wir in unseren Pflückdienst auf der Kaffeeplantage eingewiesen. Wir begriffen schnell, wie anstrengend es ist, in den Hängen einer Plantage präzise und ausdauernd zu ernten. Hohen Respekt allen Pflückern!

Kaffeekirschen pflücken mit SAM

Kaffeekirschen pflücken mit SAM

 

Jeder sucht sich einen Platz zum pflücken

Jeder sucht sich einen Platz zum pflücken

Halt finden, Kirschen sichten, nur die Roten pflücken

Halt finden, Kirschen sichten, nur die Roten pflücken

Auf der Kirsch-Pirsch. Nur die besten zählen

Auf der Kirsch-Pirsch. Nur die besten zählen

Zwischenergebnis

Zwischenergebnis

Stolz und glücklich auf dem Weg zur Washing Station

Stolz und glücklich auf dem Weg zur Washing-Station

Neugierige Beobachter

Neugierige Beobachter

Die gleichnamige Kooperative Karengera (2 Washing-Stations) ist übrigens ein Pionier im ruandischen Kaffeesektor. Sie erlangten als erste die „Rain Forest Alliance“ Zertifizierung.
Auch hier wurde uns genau der Prozess der Nass-Aufbereitung (nur tagesaktuelle Ernte, Wiegen, Selektieren, wieder Wiegen, Entpulpen, Fermentation, Säuberung, Selektion von Fehlbohnen, Sonnen-Trocknung auf den Tischen) genau erläutert. Wir sind wieder beeindruckt.

Info-Tafel für die Farmer/Pflücker am Eingang, dass zum Beispiel nur die tagesaktuelle Ernte geliefert werden darf uvm.

Info-Tafel für die Farmer/Pflücker am Eingang, dass zum Beispiel nur die tagesaktuelle Ernte geliefert werden darf uvm.

Die Entpulpungsmaschine, das maschinelle Herzstück jeder Washing Station

Die Entpulpungsmaschine, das maschinelle Herzstück jeder Washing-Station

250 bis 300 Säcke à 60 kg Parchments werden hier in der Hochsaison hergestellt

250 bis 300 Säcke à 60 kg Parchments werden hier in der Hochsaison hergestellt

Wichtiger Arbeitsgang bevor die Parchments auf die Trockenbestten kommen: Fehlbohnen selektieren

Wichtiger Arbeitsgang, bevor die Parchments auf die Trockenbetten kommen: Fehlbohnen selektieren

fehlerhafte Bohnen werden aussortiert

Fehlerhafte Bohnen werden aussortiert

2.800 Farmer liefern hier in der Hochsaison 1.000 t Kirschen an. 2 Tonnen täglich. Daraus werden 250 bis 300 Säcke à 60 kg Parchments hergestellt. Von jedem Lot wird 1 kg als Muster genommen und zu KZNoir nach Kigali geschickt. Jedes Muster wird im Labor geröstet und von den geschulten Cup Tastern verkostet. Erst dann wird entschieden, welche Lots zusammen passen und gemischt werden können.

Müde und hungrig werden wir zu einem köstlichen Lunch in das Privathaus von Samuel Muhirwa Familie, beziehungsweise der Mutter eines Cousins von Sam, eingeladen, die ganz in der Nähe der Plantage leben. Sehr herzlich und freundlich wurden wir aufgenommen. Es gab „Brochettes“ (Fleischspieße), „Sambasa“ (kleine frittierte Fische), gegrillte Bananen, gekochte Maiskolben und frische, saftige Ananas, so aromatisch, wie ich sie noch nie zuvor gegessen hatte.

Eingeladen bei Freunden

Eingeladen bei Freunden

Wir fühlen uns wie die Könige. Köstliche Speisen.

Wir fühlen uns wie die Könige. Köstliche Speisen.

Ein herzliches Danke Schön. Abschied nehmen von Freunden

Ein herzliches Danke Schön. Abschied nehmen von Freunden

Ich hatte mich endgültig in dieses Land und vor allem in dessen wundervollen Menschen verliebt.

friends forever

friends forever

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Rwanda, Nyungwe Nebelwald/im Süd-Westen, 15. Mai 2014. Am nächsten Tag machten wir eine „Kaffeepause“.

Übernachtungs-Bungalows im “Peace Guest House”

Übernachtungs-Bungalows im “Peace Guest House”

Von unserem Hotel „Peace Guest House“, in der Nähe des Hafens Cyangugu direkt am Kiwusee fuhren wir zu dem immergrünen Berg-Regenwald im Südwesten Ruandas. Er gilt als der größte zusammenhängende Bergwald in Ost- und Zentralafrika. Wir nahmen an einer zweistündigen geführten Wandertour durch den Nyungwe-Wald teil. Ausgangspunkt war die Station in Uwinka.

Ausgangspunkt war die Station in Uwinka

Ausgangspunkt war die Station in Uwinka

geführte Wandertour durch den Nyungwe-Wald

geführte Wandertour durch den Nyungwe-Wald

Blick über die Baumkronen des Berg-Regenwaldes

Blick über die Baumkronen des Berg-Regenwaldes

Zauberhafte Blütenwelt im Regenwald

Zarte Blütenwelt im Regenwald

Hinweis auf Bäume und Pflanzen mit Heilkraft zum Überleben im Nebelwald

Hinweis auf Bäume und Pflanzen mit Heilkraft zum Überleben im Nebelwald

Keine Schlange. Ein Wurm

Keine Schlange. Ein Wurm

Beeindruckende Pflanzwenwelt

Beeindruckende Pflanzwenwelt

Unsere Tour führte zu einem Baumkronenpfad im Park, dem „Canopy walkway“. Bei der Überquerung der dreiteiligen Hänge-Brücke hatten wir einem atemberaubenden Blick über die Baumkronen und hinunter in die Tiefe des Waldes. Nur die Schimpansen und andere Primaten machten sich rar.

dreiteiliger Canopy Walkway über die Baumkronen

Dreiteiliger Canopy Walkway über die Baumkronen

Ein letzter Blick. Atemberaubend schön.

Ein letzter Blick. Atemberaubend schön.

Beeindruckt von der Pflanzenvielfalt fuhren wir anschließend in Richtung unseres nächsten Hotels. Ein phantastisches Highlight. Eine wunderschöne Lodge inmitten einer Teeplantage. Die „Nyungwe Forest Lodge“.

Ankunft “Nyungwe Forest Lodge”

Ankunft “Nyungwe Forest Lodge”

Schwimmbad mit Blick in den Regenwald

Schwimmbad mit Blick in den Regenwald

Begrüßt wurden wir mit einem fruchtigen Cocktail und einem Melonenspieß. Die Pässe übergaben wir im Kaminzimmer und wurden direkt zu einem köstlichen Lunch gebeten. Unsere Koffer wurden währenddessen auf unsere luxuriösen Bungalows gebracht. Jeder Teilnehmer bekam seine eigene kleine Luxusvilla mit allen erdenklichen Schikanen und Annehmlichkeiten.

Dort unten lagen unsere Luxussuiten. Was für ein Erlenbis, das wir nie erwartet hätten

Dort unten lagen unsere Luxussuiten. Was für ein Erlenbis, das wir nie erwartet hätten

Hier wären wir alle noch ein paar Tage länger geblieben. Am Abend protokollierten wir gemeinsam die bisherigen Besuche auf den Washing-Stations. Und verkosteten einen frisch zubereiteten Spezialitätenkaffee in der AeroPress mit „integriertem Press-Service“ durch Nicole.

Feiner Spezialitätenkaffee, exklusiv zubereitet in der AeroPress

Feiner Spezialitätenkaffee, exklusiv zubereitet in der AeroPress

Eine letzte besondere Station auf unserem Rwanda Coffee Trek erwartete uns am nächsten Tag. Fortsetzung folgt… letzter Teil 5

Alle Rechte an Fotos und Texten liegen bei ©kaffeewacht : Axel R. Bollmann.