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Ab sofort gibt es bei Tchibo praktisches Home-Barista-Zubehör. Von elektrischen Kaffeemühlen, Handmühlen, Kaffeebereiter wie Press-Stempelkanne, Handkaffeefilter aus Keramik und Edelstahl, Milchaufschäumer, klassischen Coffee-to-go-Bechern bis zu dekorativen Tassen und Serviertellern kann man die Angebote der Home-Barista-Welt von Tchibo entdecken.

Die Produkte sind ab sofort online unter www.tchibo.de und in ausgewählten Filialen oder über den Versandhandel per Telefon unter 01805-2885 oder per Fax unter 01805-8508 (0,14 €/ Min. a.d. Festnetz; maximal 0,42 €/ Min. a.d. Mobilfunk) erhältlich. Das Angebot gilt, solange der Vorrat reicht.

Bild- und Textquelle: tchibo.de

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Hamburg, im Juni 2017 – Wussten Sie, dass 67,5 % der deutschen Kaffeetrinker regelmäßig Filterkaffee trinken?
• 34,5 Prozent trinken Kaffee am liebsten mit dem Partner, 28,3 Prozent sind dabei lieber allein.
• 50,2 Prozent der Befragten haben eine Lieblingskaffeemarke.
• Wärme, Liebe, Freude, Energie, Geborgenheit, Ruhe und Heimat – diese Begriffe assoziieren Europäer mit Kaffee.

Diese und weitere Fakten rund um das Lieblingsgetränk der Deutschen präsentiert der neue Tchibo Kaffeereport.

 

Die Deutschen lieben Kaffee!
Dafür reicht schon ein entscheidendes Detail: der Duft dieses Heißgetränkes beim Aufwachen. Er macht glücklicher als die ans Bett gebrachte Tasse. Dies antworteten über 40 Prozent über die Ländergrenzen hinweg auf die Frage: „Wie kann man Ihnen mit Kaffee eine Freude bereiten?“. Bei den Deutschen lag die Quote sogar bei 48,9 Prozent. Damit rangiert der Kaffeeduft sogar vor der ans Bett gebrachten Tasse Kaffee: Die steht in Deutschland an Nummer zwei der Freuden, während etwa in Tschechien der Kaffee aus der Lieblingstasse bevorzugt wird.

 

Kaffee = Wärme, Liebe und Freude
Warum trinken wir eigentlich so gerne Kaffee? Welche Gefühle verbinden wir mit seinem Genuss? Alltag und Hektik oder Entspannung und Genuss? Bei der Frage, was die Europäer mit Kaffee assoziieren, herrscht Einigkeit: Wärme, Liebe, Freude, Energie, Geborgenheit, Ruhe und Heimat werden am ehesten mit Kaffee in Verbindung gebracht. Über Ländergrenzen hinweg gilt auch: Am liebsten bereiten Kaffeetrinker ihr Lieblingsgetränk selbst zu. Sie genießen es bevorzugt mit ihrem Partner und haben eine Lieblingskaffeemarke (jeweils über die Hälfte der Befragten).

 

Europas Kaffee-Vorlieben: Filter- oder Instantkaffee?
Die Liebe der Deutschen zum Filterkaffee (65,7 Prozent) teilen andere Europäer nicht. Das Herz der Tschechen schlägt für Instantkaffee (61,3 Prozent). In Österreich wiederum können nur 10,5 Prozent dem löslichen Kaffee etwas abgewinnen. Österreicher (52,5 Prozent) und Schweizer (51,5 Prozent) trinken Kaffee vor allem, weil er ihnen schmeckt. Anders die Polen: Sie sehen in ihm in erster Linie eine Energiequelle (50 Prozent).


Von Lieblingsorten bis Lieblingssituationen

Weitere erstaunliche Fakten rund um das Lieblingsgetränk der Deutschen enthält der sechste Tchibo Kaffeereport „Kaffee in Zahlen“.

Der Report wirft zugleich einen Blick über den Tassenrand: Befragt wurden im Oktober und November 2016 insgesamt rund 3.000 Menschen aus Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien und der Schweiz. Was sie bei der Leidenschaft zum schwarzen Gold eint – und wo die Unterschiede liegen – verrät der rund hundertseitige Tchibo Kaffeereport.

Neben den Befragungen wurden erneut Fakten und geballtes Wissen rund um Kaffee in Zusammenarbeit mit brand eins Wissen und statista.com zusammengetragen.

Text- und Bildquelle: Tchibo (www.tchibo.com)

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Trinkt man in Schleswig-Holstein lieber Filterkaffee oder Cappuccino und wo steht wahrscheinlicher eine Torte auf der Kaffeetafel – in Ost oder West? Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert der Kaffeereport 2013 mit dem exklusiven Bundesländervergleich.
Hamburg, 13. Juni 2013. Die Hälfte aller Saarländer trinkt zu Hause regelmäßig Caffè Crema, aber nur 23% der Sachsen. 84% der Brandenburger besitzen eine Kaffeemaschine, aber nur 59% der Baden-Württemberger – die Deutschen sind sich zwar einig in ihrer Liebe zum Kaffee, in den Details aber gehen die Meinungen auseinander. Der neue Kaffeereport 2013, den Tchibo zusammen mit brand eins Wissen und statista.com bereits im zweiten Jahr veröffentlicht, zeigt jetzt deutsche Vorlieben, Geschmäcker und Gewohnheiten auf. Statistisch fundierte Basis ist die Befragung von 5000 Personen in Ost und West.
In einem Punkt besteht zwischen alten und neuen Bundesländern völlige Einigkeit: Am häufigsten wird Kaffee zu Hause getrunken und auch bei Freunden und Verwandten sowie am Arbeitsplatz darf Kaffee nicht fehlen. Aber wo gibt es den besten Kaffee? Rund 50% aller Befragten aus Ost und West bevorzugen ganz klar die Tasse Kaffee zu Hause. Auf dem zweiten Platz (alte Bundesländer: 24,5%, neue Bundesländer: 20,6%) landet der Kaffee vom Barista im Café. Das größte Verbesserungspotential sehen die Befragten beim Kaffee am Arbeitsplatz, nur 2,3% (alte Bundesländer) bzw. 3,4% (neue Bundesländer) der Deutschen mögen den Kaffee dort wirklich gern.

Ich hab dich heut erwartet, ich hab Kuchen da!
Was können angemeldete Besucher von ihren Gastgebern in Deutschland außer einer guten Tasse Kaffee erwarten? Sowohl im Osten als auch im Westen steht mit hoher Wahrscheinlichkeit (70,8%) ein Milchkännchen auf dem Tisch, wobei 61,4% der Kaffeetafeln in den neuen Bundesländern außerdem mit einer Tischdecke verschönert sind – das sind rund 9 Prozentpunkte mehr als in den alten Bundesländern. Im Osten Deutschlands legt man zudem noch etwas mehr Wert auf Atmosphäre durch Blumen (neue Bundesländer: 34,6%, alte Bundesländer: 26,7%,). Außerdem haben die Gastgeber nicht nur Kuchen da (alte Bundesländer: 64,9%, neue Bundesländer: 71,7%), sondern bieten auch Torte (alte Bundesländer: 25,7%, neue Bundesländer: 29,9%) und Kekse (alte Bundesländer: 64,7%, neue Bundesländer: 65,5%) an.

Größte Schaumschläger: Bayern, Hamburg und Berlin
Am häufigsten bekennen sich Befragte aus Bayern (17,4%), Hamburg (17,2%) und Berlin (16,4%) zu einer Leidenschaft für Milchschaum. In den alten (37,5%) und neuen (39,9%) Bundesländern kommt dabei zum Aufschäumen meist ein Stabgerät zum Einsatz. Die Aufschäumdüse am Kaffeeautomaten wird in den alten Bundesländern (17,7%) etwas häufiger als in den neuen (12,7%) verwendet. Insgesamt zeigen sich Bewohner der alten Bundesländer ein wenig „schaumerfahrener“: Nur 20,8% haben dort noch nie selbst geschäumt, in den neuen Bundesländern gehören immerhin 26,2% zu den „Noch-nicht-Schäumern“.

Top Fakten der einzelnen Bundesländer
63% der Schleswig-Hosteiner trinken außer Haus regelmäßig Filterkaffee. Damit belegen sie bundesweit Platz zwei hinter Bremen.
Hamburger trinken außer Haus gerne Latte Macchiato (54%) und besitzen am häufigsten eine Kapselmaschine (23,6%).
Außer Haus wird in Bremen am häufigsten Filterkaffee (65%) getrunken, so viel wie in keinem anderen Bundesland.
Niedersachsen ist das alte Bundesland mit der höchsten Verbreitung von Kaffeemaschinen in Haushalten (74,8%).
In Nordrhein-Westfalen wird bundesweit pro Kopf am meisten Kaffee getrunken. Hierbei sind Einzelportions- und Filterkaffee mit jeweils 21,8% gleich beliebt.
Die Hessen trinken außerhalb der eigenen vier Wände am liebsten Latte Macchiato (61,6%). Kein anderes Bundesland kann hier mithalten.
Über die Hälfte der Saarländer (52%) besitzt eine Pad-Maschine, das ist Bundesrekord.
Rheinland-Pfälzer trinken zu Hause gerne Cappuccino (49,6%) und zeigen eine deutliche Vorliebe für Pad-Maschinen (47,2%).
In Baden-Württemberg wird mit 54% bundesweit am wenigsten Filterkaffee zu Hause getrunken, deshalb gibt es hier auch am wenigsten Filterkaffeemaschinen (59%).
Die Bayern lieben Cappuccino: in keinem anderen Bundesland wird zu Hause (53,2%) oder außer Haus (65,9%) mehr Cappuccino getrunken.
Berlin ist die Hauptstadt der Handfilter: fast jeder dritte Haushalt (29,2%) besitzt einen.
In Brandenburg gehört eine Filterkaffeemaschine zur Standardausstattung (84%) – kein Wunder, denn nirgendwo wird zu Hause häufiger Filterkaffee getrunken (78%).
Außer Haus trinken nur 25,6% der Personen in Mecklenburg-Vorpommern regelmäßig Espresso, nur Bremen kann diesen Wert mit 24,2% unterbieten.
In Sachsen und Thüringen ist man sich einig: In beiden Bundesländern wird gerne zu Hause Filterkaffee getrunken (74,8%)
Den gesamten Kaffeereport zum Download gibt es auf www.tchibo.com/kaffeereport.

Text- und Bildquelle: Tchibo

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Welche Nation bevorzugt Kaffee mit Knoblauch, wie trinken die Deutschen ihren Kaffee am liebsten und welche Trends sind rund um die beliebte Bohne wichtig? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um Kaffeetrends und -kulturen gibt es im neuen Kaffeereport 2013.

Hamburg, 30. Mai 2013. Rund 66 Millionen Deutsche trinken regelmäßig Kaffee – aber schon hier enden die Gemeinsamkeiten, denn bei Zubereitung und Geschmack gehen die Vorlieben weit auseinander. Der Tchibo Kaffeereport 2013 schafft einen einzigartigen Einblick in die Geschmäcker und Gewohnheiten der Kaffeenation Deutschland und wirft einen Blick auf Genießer in anderen Kulturen. Für die repräsentative Studie, die Tchibo schon im zweiten Jahr mit brand eins Wissen und statista.com veröffentlicht, wurden rund 5000 Personen in Ost und West befragt. Auf mehr als hundert Seiten gibt es Wissenswertes zu Menschen und Märkten, Produkten und Preisen sowie Trends und Traditionen zu entdecken.
Jede Sekunde werden in Deutschland 2315 Tassen Kaffee konsumiert – das entspricht unglaublichen 73 Milliarden Tassen pro Jahr. Damit konsumieren die Deutschen pro Person mehr Kaffee, als die Italiener oder die Franzosen. Mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 6,9 Kilogramm belegt Deutschland Platz 8 im weltweiten Ranking. Dass die Deutschen ganze 84,6% ihres gesamten Kaffees zu Hause trinken kommt nicht von ungefähr: 50% schmeckt es dort einfach am besten!

Nachhaltigkeit im Trend
2011 gingen schon 22,6% des weltweit produzierten Biokaffees nach Deutschland. Rund 40% der Deutschen sind überzeugt, dass fair gehandelter, also nachhaltiger Kaffee, in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen wird.

Vorlieben von Kaffeetrinkern: Marzipan, Krimis und Geschirrspüler
Neben harten Fakten und Zahlen zum weltweiten Kaffeegenuss finden sich im Tchibo Kaffeereport 2013 auch viele interessante und verblüffende statistische Zusammenhänge. Im Vergleich zu Nicht-Kaffeetrinkern benutzen Kaffeetrinker zum Beispiel deutlich öfter einen Geschirrspüler, essen mehr Marzipan und weniger Cornflakes, sehen lieber Krimis im Fernsehen und putzen sich häufiger elektrisch die Zähne.

Weitere detaillierte Einblicke liefert der Tchibo Kaffeereport 2013. Unter dem Titel „Kaffee in Zahlen“, No. 2 unter www.tchibo.com/kaffeereport als pdf downloadbar.

Grafik_Tchibo_Kaffeereport 2013

Text- und Grafikquelle: Tchibo GmbH
In acht Ländern betreibt Tchibo mehr als 1.000 Filialen, rund 30.000 Depots im Einzelhandel sowie nationale Online-Shops. Über dieses Multichannel-Vertriebssystem bietet das Unternehmen neben Kaffee und dem Einzelportionssystem Cafissimo die wöchentlich wechselnden Non Food Sortimente und Dienstleistungen wie Reisen, Mobilfunk oder Grüner Energie an.
Tchibo erzielte 2012 mit international rund 12.300 Mitarbeitern 3,6 Milliarden Euro Umsatz. Tchibo gilt als Röstkaffee-Marktführer in Deutschland, Österreich, Polen und Tschechien und gehört zu den führenden E-Commerce Firmen in Europa.

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Neues Nachschlagewerk: Kaffee in Zahlen 2012Tchibo, brandeins Wissen und statista haben gemeinsam ein neues ansprechendes Nachschlagewerk über Kaffee herausgebracht – vermutlich die derzeit am besten aufbereitete deutschsprachige Basisliteratur zu diesem Thema, die es auf dem Markt gibt.

Schick und übersichtlich im brandeins-Design gestaltet. Fundiert mit Zahlen, Daten und Fakten belegt durch statista.
Ob etwas Neues darin steht? Der Unterschied liegt im Wesentlichen in der Aufbereitung: es wird über das Wesen von Kaffee in Zahlen und Grafiken erzählt. Statista hat die Zahlen aufwändig weltweit recherchiert, geprüft und zusammengetragen. brandeins hat sie sortiert, gebündelt und in sehr ansprechende grafische Form gebracht. Und mit Texten ergänzt.

Einzelhandelspreise für gerösteten Kaffee 500 gThematisch scheint man auf den ersten Blick nicht so viel Neues zu erfahren: wo kommt Kaffee her, wer baut ihn an, wer verdient an ihm wieviel. Wenn man tiefer einsteigt, erfährt man sehr viele interessante Detailinformationen, die einen neugierig machen. Prognostizierte Gewinner und Verlierer bei den Herkunftsländern. Brasilien wird weltweit größter Kaffeekonsument bis 2019.
Voll im Trend: Kapsel-und Padmaschinen. Obwohl 77% der deutschen Haushalte eine elektrische Filterkaffeemaschine besitzen und nutzen, haben viele ihre Vorliebe für Pad-und Kapselmaschinen entdeckt. Der Konsum von Kaffeekapseln ist mittlerweise sogar knapp dreizehn Mal so hoch wie noch im Jahr 2005.

Prognostizierter Kaffeekonsum in Deutschland im Jahr 2019: 640.320 Tonnen (Vergleich 2011: 586.320 Tonnen).

Interessant ist auch der Vergleich was verbindet Kaffee mit einem Qualitätswein. Es gibt darüber hinaus etwas zur Historie von Kaffee zu erfahren, und natürlich wird die Frage anregend und spannend beantwortet wo und wie wird Kaffee umgeschlagen.

Bemerkenswert ist, dass über das Niedertemperaturchargen-Röstverfahren eines Rösters am Niederrhein umfassend erzählt wird und man nichts erfährt über das Verfahren wie es die Großröster, wie Tchibo, tun?!

Beispielseite KaffeetypologieNEU oder wenig bekannt scheint eine umfassende Konsumententypologie, die aus sechs verschiedenen Personengruppen besteht. Sie reicht vom Puristen über Schlemmer bis hin zum Genügsamen.

Auf Basis der Auswertung von statista.com lassen sich deutsche Kaffeegenießer in sechs verschiedene Gruppen einteilen. Wer stets eine Auswahl an qualitativ hochwertigen Kaffeesorten zu Hause hat, einen Espresso-Vollautomaten besitzt und überwiegend in Mittel-und Großstädten lebt, gehört zu den „Anspruchsvollen“ (19% der Kaffeetrinker). Gleichermaßen vertreten: die „Klassiker“. Sie bevorzugen zu jeder Tageszeit Kaffee aus der Filtermaschine und wohnen hauptsächlich in Kleinstädten. Weitere Typen sind die „Pragmatiker“ (17%), die Kaffee vor allem als morgendlichen Wachmacher schätzen und „Schlemmer“ (17%) -meist weibliche Liebhaber(innen) von süßen Milchschaumspezialitäten. „Puristen“ (16%) favorisieren ihren Kaffee schlicht und schwarz, während die „Genügsamen“ (12%), mehrheitlich Männer, auch gerne abends noch die eine oder andere Tasse trinken. Zumindest ist das statistisch so zu sehen.

Es lohnt sich in jedem Fall reinzuschauen. Vorbildlich und wegweisend für andere Experten, die solche Daten veröffentlichen.

Text- und Bildquelle: Tchibo/brandeins Wissen/statista

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Spezielle Kaffeemaschine für Kaffee-Kapseln (Foto: Nespresso)

Jährlich werden Milliarden an Kapselkaffees abgesetzt. Gemahlener Röst-Kaffee wird dabei in Aluminiumkapseln portioniert und in speziellen Kaffeemaschinen zubereitet. Die komfortable Zubereitung mit Kapseln (und Pads!) beschert allen Beteiligten (Hersteller und Handel) seit einigen Jahren zweistellige Zuwachsraten.

Der Einzelportionsmarkt (aktuellere Zahlen liegen leider nicht vor):
Allein Nespresso (Nestlé) verkaufte im Jahr 2006 etwa 3 Milliarden Kaffeekapseln in 38 Ländern. Damit ist das Unternehmen der drittgrößte Kapselverkäufer (11 %). Marktführer in diesem Segment ist Sara Lee mit Pads (40%), gefolgt von Lavazza (12%). Auch kleinere Kaffeekapsel-Wettbewerber, wie Kraftfoods mit Tassimo oder Tchibo mit seinem Kapselsystem Cafissimo sehen sich auf der Erfolgsspur (Zahlen lt. Studie von Evalueserve/2005).

Der Zufall… oder ein Besuch beim Arzt:

Bioresonanzgerät nach MORA mit Kapselkaffee

Durch befreundete praktische Ärzte für Homöopathie bin ich darauf aufmerksam gemacht worden, dass es in den so genannten Kapselkaffees vermehrt zu Aluminum-Belastungen bei ihren Patienten gekommen sei.

Symptome, wie zum Beispiel Müdigkeit, Hauterkrankungen, hormonelle und nervliche Veränderungen führten auf Grund von Messungen durch die so genannte Bioresonanzanalyse* (nach Mora) der Ärzte zu dem Ergebnis, dass sie entsprechend hohe Aluminium-Belastungen haben sollen.
Nach Analyse der Ursachen wurde vermehrt festgestellt, dass bei den Vieltrinkern von Kapselkaffee nach dem »Ausleiten« der angeblichen Gifte und dem Weglassen dieses Kaffeegenusses diese Belastungen reduziert sein sollen.

Die These der Ärzte: Hervorgerufen durch den Hochdruck bei der Zubereitung in der speziellen Kaffeemaschine – Durchstoßen und mechanischer Abrieb, der zum Loch in der Kapsel führt, werden Kleinstteile dieser Leichtmetalle – mit allerdings toxischen Eigenschaften – in Verbindung mit dem heißen Wasser vermutlich ausgeschwemmt.
So soll das Aluminium die Toxizität von Quecksilber VERSTÄRKEN, welches z.B. durch Amalgam weitverbreitet ist und durch Mangel an Spurenelementen im Körper gespeichert und nicht ausgeleitet werden können. Das soll bei sehr häufigem Konsum zu Ablagerungen im Körper führen. Und damit zu verstärkten Belastungen.
Neueste amerikanische Studien sollen bewiesen haben, dass durch Aluminiumablagerungen Alzheimer entstehen kann, zumindest soll die Wahrscheinlichkeit höher sein, Alzheimer zu bekommen. Natürlich hängt das von der Veranlagung bzw. der Genetik ab, die von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist.

Kann die These stimmen?
Die Bioresonanztherapie ist umstritten. Aber beim Verifizieren dieser Ärztethese traf ich zu meiner Überraschung auf keine konkreten medizinischen oder wissenschaftlichen Untersuchungen zu dieser Thematik im Internet?! Nahezu gar nichts.
Auch Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Spiteller vom renommierten Institut für Umweltforschung an der Technischen Universität Dortmund konnte mir auf Anfrage nur sagen, dass er mit der Thematik an sich nicht vertraut ist, aber „es wäre durchaus möglich, dass geringfügig etwas erhöhte Aluminium-Belastungen auftreten können„.

Für eine zweite Meinung bat ich einen weiteren Arzt um eine Stellungnahme: Dr. Gerhard Rummel von der Medizinische Gesellschaft für Bioresonanz in Rheinstetten wurde dann doch konkreter.
Zitat: „Diese Schwermetallbelastungen sind ein langfristiges Problem, da diese toxischen Substanzen bei einem Prozentsatz von Patienten nicht oder verlangsamt ausgeschieden wird. Vom Amalgam ist es bekannt. Deshalb stellen diese Kapseln bei allergie-belasteten Patienten ein Risiko dar und Aluminium kann zusammen mit Infektionen den Boden für Parkinson und Alzheimer bereiten. Es sind damit multifaktorielle Zusammenhänge, die nicht einfach durch Studien zu beweisen sind. Das Problem betrifft alle „Umweltgifte“ in gleicher Art, was zu immer geringeren Belastungsgrenzen durch den Gesetzgeber führt. Gesunde haben kaum Probleme, Kranke sicher.

Was sagt eigentlich die kapselproduzierende Industrie dazu?
Lavazza, einer der größten Kaffeekapsel-Produzenten weltweit, verwies mich an die zuständige PR-Agentur, die mir mitteilte, dass sie in Deutschland keine Untersuchungen dazu vorliegen haben. Eine Stellungnahme aus Italien war nicht zu bekommen. Das war schon mal enttäuschend – auf diese Thematik war man scheinbar nicht vorbereitet.

Ein Sprecher von Tchibo teilte mit, dass die oben erwähnten Auswirkungen in der geschilderten Form nicht nachvollzogen werden können –  insbesondere die Erhöhung der Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken.
Eine Studie des Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die u. a. die Thematik „Aluminium aus Bedarfsgegenständen“ thematisiert, stütze diese Einschätzung, so Tchibo.
Zitat: „Ein Zusammenhang zwischen einer erhöhten Aluminium-Aufnahme aus Lebensmitteln inklusive Trinkwasser, Medikamenten oder kosmetischen Mitteln und einer Alzheimer Erkrankung wurde bisher wissenschaftlich nicht belegt. Weder bei Dialyse-Patienten, noch bei Aluminium-Arbeitern – beides Personengruppen, die in großem Umfang mit Aluminium in Kontakt kommen – wurden die für Alzheimer typischen Amyloid-Ablagerungen im Gehirn überdurchschnittlich oft beobachtet. Das BfR sieht deshalb keine Gesundheitsgefahr für Verbraucher durch eine Aluminiumaufnahme aus Lebensmittelbedarfsgegenständen und kosmetischen Mitteln.“ Übrigens eine Studie aus dem Jahr 2005, aktualisiert in 2007.

Ergänzend wurde seitens Tschibo angemerkt, dass die Aluminiumfläche der Tschibo-Kapseln nur kurzfristig und in geringer Fläche in Kontakt mit Kaffee bzw. Brühwasser kommt. Erst beim Einlegen der Kapsel und dem anschließenden Verriegeln des Kapselhalters durchstößt ein Dorn die Aluminiumschicht, die durch eine Folierung vom Kaffee getrennt ist. Sonst kommt der Kaffee nur mit Kunststoff in Kontakt. Eine erhöhte Löslichkeit von Aluminium unter dem Einfluss von Säuren und Salzen wie vom BfR beschrieben, ist ebenfalls bei Kaffee nicht gegeben.

Nespresso (Nestlé) bzw. deren PR-Agentur benötigte bedingt durch diverse Outlookprobleme mehr als 5 Wochen für eine Stellungnahme, aber konnte mit konkreten Zahlen aufwarten. Also hatte man die Zeit genutzt und sich vermutlich schlau gemacht.
Zum Beispiel: Wie andere Pflanzen nimmt auch der Kaffeebaum durch die Erde eine kleine Menge Aluminium auf, die zu einem natürlichen Gehalt von 0,73-52mg/kg Aluminium in Kaffeebohnen führt. Dies entspricht einem Gehalt von bis zu 0,042 mg in einer Nespresso Kapsel und 0,002 – 0,005 mg in einer zubereiteten Tasse Nespresso Kaffee. Ergo: „Bei einer geschätzten Aluminiumaufnahme durch Speisen und Getränke von 8 mg am Tag liefert eine Tasse Nespresso Kaffee ca. 0,06%“. Klingt wenig: aber bei 4 Tassen am Tag, bei einem täglichen Konsum auf das Jahr gerechnet, bezogen auf zum Beispiel die letzten 5 Jahre, macht das ca. 35 mg!

Weiter wurde mitgeteilt, dass die Nespresso-Kapsel sowie die Membran mit einer lebensmittelunbedenklichen Beschichtung versehen sind. Kleine Partikel des Aluminiums, die sich unter der Verwendung von Wasser unter hohem Druck in seltenen Fällen lösen könnten, können aufgrund der Beschichtung nicht in den gerösteten und gemahlenen Kaffee gelangen.

Hinsichtlich eines potentiellen Gesundheitsrisikos von Aluminium gibt es laut Nestlé Annahmen, denen zufolge Aluminium bei exzessivem Konsum zu einem Risikofaktor für Knochen- und Hirnschäden wie z.B. die Alzheimer-Krankheit werden kann. Experten der WHO (World Health Organisation) haben jedoch erforscht und bestätigt, dass es keinerlei Anlass für die Annahme einer primären Verbindung zwischen Alzheimer und Aluminium gibt.
Schlussbemerkung seitens der PR-Agentur von Nestlé: Nespresso ist selbstverständlich stets auf dem neuesten Kenntnisstand der Studien und Forschungen und führt regelmäßige, vorbeugende Messungen des Aluminumgehaltes im Nespresso Kaffee durch. Diese Messungen unterstützen die Aussage, dass der Gehalt sehr gering ist und zu keiner signifikanten Steigerung der täglichen Aluminiumaufnahme durch Speisen und Getränke führt.

Eine Sprecherin von Kraftfoods (Tassimo) verwies auf die Ausgabe der „test“ Zeitschrift der Stiftung Warentest. Danach hatten beide Tassimo Geräte bei „Schadstoffen“ von allen Kaffeemaschinen im Test die besten Ergebnisse. Zitat: „Hier geht die Stiftung Warentest zwar nicht direkt auf Aluminium ein, aber diese Tests sind durch die unabhängigen Labore der Stiftung Warentest sehr gründlich. Wenn Aluminium im Getränk vorhanden gewesen wäre, hätte die Stiftung Warentest die Öffentlichkeit mit Sicherheit darauf aufmerksam gemacht.“

Eine Sprecherin der Stiftung Warentest sagte dazu:
Zitat: „Es gibt verschiedene Thesen, inwiefern akkumulierte Stoffe im menschlichen Körper bestimmten Konsumgewohnheiten zuzuordnen sind. Nicht alle sind durch wissenschaftliche Studien belegt.
Da die Stiftung Warentest keine solche Grundlagenforschung durchführt, arbeiten sie mit dem Umweltbundesamt (UBA) und dem Bundesamt für Risikobewertung (BfR) zusammen.
Auch aus dieser Zusammenarbeit kamen keine Anstöße über die bisher untersuchten Stoffe (Blei und Nickel) weitere problematische Substanzen in die Untersuchung von Espresso- oder Portionskaffeemaschinen einzubeziehen.
Die Schadstoffbelastungen Blei und Nickel in dem Test 12/09 wurden – wie in „Ausgewählt, geprüft, bewertet“ dargestellt – im Wasser aus dem Kaffeeauslass und aus dem Dampf/Heißwasserauslass bestimmt. Hintergrund dieses Vorgehens ist, dass nur so eine eindeutige Zuordnung der gemessenen Werte zu der Portionskaffeemaschine möglich ist. Leider können wir keine weiteren Aussagen dazu machen.“
Vermutlich ist das auch ein salomonisches Urteil, dass man zum jetzigen Zeitpunkt am besten treffen kann.

Meine persönliche Schlussfolgerung:
Holzauge sei wachsam. Zumindest Menschen mit einem schwachen Immunsystem, allergischen Erkrankungen bzw. deren Abwehrsystem angegriffen ist, sollten sich vermutlich trotzdem bei dieser Art des Kaffeekonsums zurückhalten. Dennoch bleibt es eine These, die nicht wissenschaftlich bewiesen ist. Grundlagenforschung tut Not. Und das BfR scheint für alle Beteiligten die einzige Anlaufstelle bzw. die letzte Instanz zu sein … In diesem Zusammenhang zwei letzte Links: ein lesenswerter Artikel aus dem American Journal of Clinical Nutrition zur Evidenzdebatte in den Vereinigten Staaten sowie ein interessanter Beitrag auf dem Vitalblog von Dr. Uwe Alschner zum Thema Paradigenwechsel in der evidenzbasierten Medizin.

 

*Was ist Bioresonanztherapie?
Die Bioresonanztherapie abgekürzt BRT, ist eine Methode der Alternativmedizin. Alternative Bezeichnungen sind Mora-Therapie, biophysikalische Informationstherapie oder Multiresonanztherapie.
Sie wurde 1977 von dem deutschen Arzt Dr. Franz Morell und seinem Schwiegersohn, dem Ingenieur Erich Raschke als MORA-Therapie veröffentlicht.
Bioresonanztherapie gehört nicht zum Methodenspektrum der wissenschaftlichen Medizin. Die Bioresonanztherapie hat auch nichts mit Biofeedback zu tun.
Kritische und weitere erläuternde Informationen zum Thema Bioresonanz unter: wikipedia oder Naturheiltherapie

© 2010 by Axel R. Bollmann

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